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DAX: SAP rutschen ab

Die Indizes an den deutschen Börsen zeigen sich am Mittwoch im frühen Handel freundlich. Der DAX gewinnt gegen 09:15 Uhr 0,2 Prozent auf 6.692 Punkte. Der MDAX steigt 0,3 Prozent auf 9.644 Zähler und der TecDAX klettert 0,5 Prozent auf 802 Punkte. Im Blickpunkt der Anleger stehen Aktien von SAP, MAN und Volkswagen. Siemens droht eine Kartellstrafe in Höhe von 400 Millionen Euro.

Die Indizes an den deutschen Börsen zeigen sich am Mittwoch im frühen Handel freundlich. Der DAX gewinnt gegen 09:15 Uhr 0,2 Prozent auf 6.692 Punkte. Der MDAX steigt 0,3 Prozent auf 9.644 Zähler und der TecDAX klettert 0,5 Prozent auf 802 Punkte. Im Blickpunkt der Anleger stehen Aktien von SAP, MAN und Volkswagen. Siemens droht eine Kartellstrafe in Höhe von 400 Millionen Euro.

Einzelwerte

Der Softwarehersteller SAP steigerte in 2006 seinen Betriebsgewinn - bereinigt um Kosten für Akquisitionen und Aktienoptionsprogramme - im Vorjahresvergleich um rund 300 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge kletterte im vergangenen Jahr um 0,5 Prozentpunkte auf 28,8 Prozent und lag damit knapp unter dem Durchschnitt der Renditeerwartungen der Analysten. SAP will über den Zeitraum von zwei Jahren zu Lasten der Rendite zwischen 300 und 400 Millionen Euro in neue Geschäftsfelder investieren. Daher sei davon auszugehen, dass die operative Marge im laufenden Jahr in einer Spanne von 26,0 bis 27,0 Prozent liegen werde, teilte der Softwarehersteller mit. Aktien von SAP verlieren aktuell 5,1 Prozent auf 36,40 Euro.

Die EU-Kommission wird laut Medienberichten an diesem Mittwoch eine Kartellstrafe über 750 Millionen Euro über Elektrokonzerne verhängen, davon sollen 400 Millionen Euro auf den Siemens-Konzern entfallen. An dem Kartell hätten unter anderem auch die japanischen Konzerne Mitsubishi, Toshiba und Hitachi mitgewirkt. Sie erhielten jeweils bis zu 100 Millionen Dollar Strafen, hieß es. Die Strafe wird wegen Absprachen bei Schaltsystemen für Stromnetze verhängt. Aktien von Siemens geben aktuell 0,6 Prozent auf 76,12 Euro ab.

MAN zieht sein Übernahmeangebot für den Konkurrenten Scania zurück. Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern strebt nun eine große Fusion mit den Schweden und Volkswagen Heavy Trucks an. "Gespräche zwischen Volkswagen, Investor und MAN haben gezeigt, dass eine industrielle Logik in einem Zusammenschluss zwischen MAN AG, Scania AB und Volkswagen Heavy Trucks gesehen wird", begründete MAN diesen Schritt. Papiere von MAN gewinnen aktuell 2,8 Prozent auf 77,90 Euro und Volkswagen legen 0,8 Prozent auf 85,32 Euro zu.

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| Norbert Sesselmann | 0 Kommentare

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