- DER AKTIONÄR

Das Start-up TWINKIND revolutioniert das Erinnerungsfoto

Der berühmte Satz „Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen” würde aus der Sicht des Berliner Start-ups Twinkind lauten: „Die Revolution wird gescannt und ausgedruckt.” Denn das Unternehmen setzt beim Erinnerungsfoto neue Maßstäbe. Mithilfe eines selbst entwickelten Scanners werden Personen, Tiere oder Gegenstände im Bruchteil einer Sekunde aufgenommen. In einem zweiten Schritt werden die Daten umgewandelt und als detailgetreue und beinahe schon lebensechte 3D-Figuren ausgedruckt.

„Unsere Figuren sollen in jedem zehnten Wohnzimmer stehen”, ein ambitioniertes Ziel von Gründer Timo Schaedel, das er mit folgenden Entwicklungen begründet: Erstens ist der Markt für Fotografie viele Milliarden Euro groß. „Der innovative Ansatz von Twinkind birgt großes Potenzial, ein erfolgreiches und wachsendes Unternehmen zu etablieren.“ Und zweitens habe Twinkind einen eigenen serienreifen Scanner namens „Specular“ entwickelt und gebaut. Nach Auffassung des Unternehmens ermöglicht er nicht nur die Expansion von Twinkind, sondern spart vor allem Kosten ein, da er die notwendige Nachbearbeitung des 3D-Modells reduziert.

Curated Crowdfunding auf Venturate

Zurzeit fährt Twinkind über die Plattform Venturate eine „Curated Crowdfunding“-Kampagne. Das Besondere: Bei Venturate wird vorausgesetzt, dass sich ein professioneller Investor um das Start-up kümmert. Er hat das Unternehmen geprüft, für gut befunden und selbst in das Unternehmen investiert. Im Falle von Twinkind ist das Dr. Cornelius Boersch, der schon als europäischer Business Angel des Jahres 2009 ausgezeichnet wurde. Zusammen mit den Gründern hat er auch die Bewertung von 2,75 Millionen Euro ausgehandelt und selbst 250.000 Euro investiert.Der Einstieg von Boersch bietet dem Crowdinvestor ein Stückchen mehr Sicherheit, denn der professionelle Investor steht dem Unternehmen mi t Rat und Tat zur Seite und kann über sein Netzwerk Kontakte vermitteln. Anfängerfehler können so im Ansatz vermieden werden. Der Vorteil bei Venturate: Der Privatanleger kann zur selben Bewertung wie Boersch selbst bei Twinkind investieren. Und er profitiert vom dem Engagement des Investors Boersch, das dem Unternehmenswert zugute kommen dürfte.

 

Die wirtschaftlichen Zahlen von Twinkind tragen dem Entwicklungsstadium eines Start-ups Rechnung. Derzeit plant das Unternehmen mit einem negativen EBITDA in diesem Jahr von 456.240 Euro, was vor allem den hohen Entwicklungskosten des Scanners „Specular“ geschuldet ist. Im kommenden Jahr soll bereits der Break-even erreicht werden, beziehungsweise sollen 50.000 Euro EBITDA hängen bleiben. Mit diesem Umschwung soll es dann steil nach oben gehen: 2017 soll die Millionengrenze passiert werden und zwei Jahre später sollen knapp 3,5 Millionen Euro EBITDA unter dem Strich stehen.

Eine runde Sache

Twinkind besticht durch ein interessantes Produkt, das einerseits innovativ ist und andererseits mit seinen 3D-Figuren auf dem Markt die qualitative Speerspitze bildet. Positiv zu vermerken ist auch die moderate Bewertung von Twinkind durch den anerkannten Investor Dr. Cornelius Boersch sowie dessen Expertise und Unterstützung für das Start-up. Zu beachten gilt jedoch, dass die Markteintrittsbarrieren nicht sonderlich hoch sind. Fazit: Eine tolle Investment-Möglichkeit mit dementsprechend hohem Risikoanteil.
Interessierte können unter folgendem Link mehr Informationen erhalten und das Start-up unterstützen.

https://www.venturate.com/ventures/twinkind

Hinweis auf potenziellen Interessenkonflikt: Die Venturate AG ist eine Tochtergesellschaft der FinLab AG. Bernd Förtsch ist Vorstand und Alleinaktionär der Börsenmedien AG und Herausgeber der Zeitschrift DER AKTIONÄR. Bernd Förtsch ist Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG und unmittelbar sowie mittelbar so wesentlich an der FinLab AG beteiligt, dass er beherrschenden Einfluss ausüben kann.


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