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Das Gold der Zukunft

In der vergangenen Woche fand in Stockholm zum 17. Mal die Weltwasserwoche statt. Rund 2.500 Wissenschaftler, Manager und Regierungsvertreter aus 140 Ländern diskutierten, wie das Problem der weltweiten Wasserverknappung gelöst werden kann. Neben der weltweiten Versorgung der Menschen sowie dem effizienten Umgang mit Wasser stand in diesem Jahr auch das Klima auf der Agenda.

Die Wasserknappheit auf der Erde wird eines der wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts. Schon heute können Anleger auf diesen Trend setzen.

In der vergangenen Woche fand in Stockholm zum 17. Mal die Weltwasserwoche statt. Rund 2.500 Wissenschaftler, Manager und Regierungsvertreter aus 140 Ländern diskutierten, wie das Problem der weltweiten Wasserverknappung gelöst werden kann. Neben der weltweiten Versorgung der Menschen sowie dem effizienten Umgang mit Wasser stand in diesem Jahr auch das Klima auf der Agenda. Ein Grund dafür ist der vermehrte Einsatz von Biosprit. Spezialisten schätzen, dass der Anbau von Energiepflanzen bis zum Jahr 2045 so stark ansteigt, dass die dazu benötigte Bewässerung auf gleicher Höhe mit der für die Lebensmittelproduktion liegen dürfte, nämlich bei 11.000 Kubikkilometern jährlich. Das Problem: So viel Süßwasser ist schlicht nicht zugänglich. Unternehmen, die sich auf die Wasserversorgung, -infrastruktur und -aufbereitung spezialisiert haben, blicken also in eine rosige Zukunft.

Alles sauber

Im Bereich der Wasseranalysetechnik zählt der US-Konzern Danaher zu den Weltmarktführern. Egal, ob das untersuchte Nass chemisch, physisch oder biologisch verunreinigt ist – Danaher spürt die Verunreinigung auf und reinigt das Wasser gründlich. Dabei hilft künftig auch die jüngste Übernahme von ChemTreat – das Unternehmen hat sich auf die Produktion verschiedener Chemikalien zur Wasseraufbereitung spezialisiert. Auch wenn Danaher im zweiten Quartal 2007 aufgrund eines Einmaleffektes ein leicht rückläufiges Ergebnis verbuchte, stellen Analysten mehrheitlich ein positives Zeugnis für den Wasserspezialisten aus. Mit einem Plus von 13,5 Prozent auf 2,67 Milliarden Dollar hat sich der Umsatz hervorragend entwickelt. Zudem ist die Gewinnerwartung von rund 3,80 Dollar je Aktie für das Gesamtjahr nicht in Gefahr. Somit steht weiteren Kurszuwächsen nicht viel im Weg.

Made in Austria

Mit steigenden Aktienkursen ist auch bei SW Umwelttechnik zu rechnen. Im ersten Halbjahr 2007 konnte die auf Wasser- und Abwasserreinigung fokussierte Firma den Umsatz um 15 Prozent auf 41,5 Millionen Euro steigern. Das EBIT fiel dabei saisonal üblich zwar negativ aus, konnte im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 jedoch von 1,2 auf 0,2 Millionen Euro verbessert werden. Bis zum Jahresende dürften nach 3,20 Euro im Jahr 2006 rund fünf Euro je Aktie hängen bleiben. Bis dahin wird kräftig investiert: In Rumänien sollen mittelfristig bis zu vier neue Werke entstehen und das Wachstum der Firma in Osteuropa sichern.

Wachstum steht auch bei Veolia auf der Agenda: Jüngst sicherte sich der Spezialist für Wasseraufbereitung einen Auftrag zum Bau einer Meerwasser- Entsalzungsanlage in Saudi-Arabien. Das Umsatzvolumen beträgt stolze 945 Millionen Dollar. Auch wenn BWT von solchen Aufträgen nur träumen kann – mit einem Umsatzwachstum von zwölf Prozent auf rund 195 Millionen Euro sowie einer ähnlichen Entwicklung beim EBIT auf knapp 21 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2007 können auch die Österreicher das Depot mit Kurszuwächsen versüßen. Investierte Anleger sollten unbedingt dabeibleiben.

Wasser marsch!

Wasser gilt schon heute als das Gold der Zukunft – der Markt in diesem Bereich ist milliardenschwer. Neben den genannten Titeln dürften sich Hyflux, Kurita und Nalco eine dicke Scheibe davon abschneiden. Wer breiter streuen möchte, setzt auf das World Water Indexzertifikat der Société Générale (WKN: SG1 WWX) oder den KBC Eco Fund Water (WKN: A0F 6Z0).

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 35/2007.

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