LS Telcom
- DER AKTIONÄR

Das bringt's

Ob Beethoven ins Radio, Filme auf den TV-Bildschirm oder die Bundesliga aufs Handy - die Funknetze bringen es. Netzbetreiber oder Sendeanstalten greifen bei der Planung, Implementierung und dem Management der unterschiedlichen Netze auf Lösungen der LS Telcom AG zurück.

Mobile TV oder digitales Fernsehen - die LS Telcom AG ist ein gefragter Partner bei der Einführung neuer Funknetze.

Ob Beethoven ins Radio, Filme auf den TV-Bildschirm oder die Bundesliga aufs Handy - die Funknetze bringen es. Netzbetreiber oder Sendeanstalten greifen bei der Planung, Implementierung und dem Management der unterschiedlichen Netze auf Lösungen der LS Telcom AG zurück. Neben der Beratung verkauft das Unternehmen Software, die etwa zur Senderplanung eingesetzt wird.

Fantasie "mobile TV"


Und es ist abzusehen, dass die Produkte und Dienstleistungen des Funkspezialisten in den nächsten Jahren verstärkt nachgefragt werden. Denn weltweit investieren große Konzerne in den Start von digitalem Fernsehen und Radio. In Deutschland soll die verbesserte Übertragungsqualität bis 2010 das analoge Fernsehen ablösen. "Die Einführung des digitalen Fernsehens ist für unsere Geschäftsentwicklung sehr relevant", bestätigt LS Telcom-Chef Dr. Manfred Lebherz im Gespräch mit dem aktionär. "Ein heißes Thema" ist Lebherz zufolge auch "mobile TV". Zu den Kunden gehören Netzbetreiber, aber auch große Medienkonzerne, die ins mobile Fernsehen einsteigen und sich dabei von LS Telcom beraten lassen. Der international gut positionierte Netzspezialist hat in der Vergangenheit im Bereich webbasierter Dienste bereits Projekte in Großbritannien, Griechenland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien gewinnen können. Insbesondere im Nahen Osten sieht Lebherz noch viel Potenzial.

Auf Wachstumskurs


Unterm Strich ist der Firmenchef "sehr zuversichtlich, den Wachstumskurs fortzusetzen". Bereits für die am 31. März zu Ende gegangenen ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2006/07 hat LS Telcom überzeugende Zahlen vorgelegt: Die Erlöse legten um dynamische 45 Prozent auf 7,7 Millionen Euro zu, der Überschuss verdreifachte sich sogar auf 0,81 Millionen Euro.
Ein Hochrechnen des Gewinns auf das Gesamtjahr wäre aber zu optimistisch. Denn das zweite Halbjahr dürfte wegen des volatilen Projektgeschäfts an das sehr gute erste Halbjahr nicht angeknüpft haben. Dennoch ist die Bewertung günstig: der aktionär rechnet 2007/08 mit einem Überschuss von einer Million Euro, womit der Technologiewert mit einem KGV von 14 bewertet ist.

Fazit


Die spekulative, da illiquide Aktie ist eine aussichtsreiche Wette auf eine erfolgreiche Einführung des digitalen Fernsehens und des Mobile TV. Ein Investment sollte jedoch mit einem längerfristigen Anlagehorizont eingegangen werden, da größere positive Effekte aus den Wachstumstreibern erst ab 2008 zu erwarten sind.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 42/2007.

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