Bertrandt
- Maximilian Völkl

Das bringt die Woche: Skepsis vor den Zahlen

Die Berichtssaison ist vorüber. Von Unternehmensseite stehen in der kommenden Woche deshalb weder in den USA noch in Europa viele wichtige Termine an. Vereinzelt werden in der zweiten Reihe allerdings noch Quartalszahlen veröffentlicht. Unter anderem ist der SDAX-Konzern Bertrandt an der Reihe.

Skeptische Stimmen

Vor der Veröffentlichung der Zahlen ist die Bertrandt-Aktie zuletzt unter die Räder gekommen. Die allgemeine Schwäche der Autozulieferer macht sich bemerkbar. Durch Dieselskandal und Handelskrieg leiden sowohl die Autobauer selbst als auch die Zulieferer unter massiven Problemen. Entsprechend skeptisch zeigen sich die Analysten auch vor den Bertrandt-Zahlen.

Christian Glowa von Hauck & Aufhäuser hat Bertrandt zuletzt von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft und das Kursziel deutlich von 109 auf 72 Euro gesenkt. Die Erholung des Ingenieurdienstleisters dürfte längere Zeit beanspruchen, so der Experte. Er kürzte seine Schätzungen wegen des Preisdrucks im Kerngeschäft und einer niedriger als erwarteten Auslastung.

Die Umsatzdynamik dürfte zwar angezogen haben, aber die Margen seien wohl schwach, kritisiert auch Christoph Laskawi von der Deutschen Bank. Er kürzte sein Ziel von 95 auf 85 Euro, bestätigte aber das „Hold“-Votum.

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