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- Michel Doepke - Volontär

Dank Trump? Apple und Foxconn planen Milliardenfabrik in den USA

Offenbar prüfen Apple und der chinesische Konzern Foxconn eine Milliardeninvestition in den USA. Ziel ist es, ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Foxconn-Chef Terry Gou äußerte sich zu einer möglichen Produktionsstätte in den USA. 30.000 bis 50.000 Jobs könnten mit dem Bau eines neuen Werkes geschaffen werden, Kostenpunkt: 7 Milliarden Dollar. In der neuen Firma könnten nicht nur Displays für Smartphones gefertigt werden. Auch die Produktion von Fernsehbildschirmen sei geplant.

Apple sei bereit, Investitionen in diesem Umfang zu tätigen. Denn Foxconn zählt zu den wichtigsten Partnern in der iPhone-Fertigung. Fast jedes Modell bauen die Chinesen für Apple. Angeblich sei ein Werk schon vor einem Jahr in Planung gewesen.

Doch der neue Präsident Donald Trump droht bekanntlich mit Strafzöllen. Apple wäre davon massiv betroffen. Schließlich sorgt die günstige Produktion in China für starke Margen beim Kult-Konzern aus Cupertino. Mit einem Werk in den USA kommen die beiden Firmen Trump entgegen.

Aktie auf Kurs

Am 31. Januar öffnet Apple einmal mehr seine Bücher. Die Zeit der großen Überraschungen blieb zuletzt aus – im vergangenen Quartal konnten die Erwartungen nahezu exakt getroffen werden. Für mehr Furore sollte indes in diesem Jahr die Präsentation des Jubiläums-iPhone 8 sorgen. Ohnehin bleiben die Papiere mit einem KGV von 14 für das laufende Jahr ein absolutes Must-have im Tech-Sektor.

Mit dem Sprung über die 120-Dollar-Marke konnte vergangene Handelswoche ein weiteres Kaufsignal generiert werden. Langfristig orientierte Anleger bleiben dabei. Trader springen auf.

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| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

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