Daimler
- Jochen Kauper - Redakteur

Daimler will die modernste Batterieproduktion in Europa aufbauen

Daimler macht den nächsten Schritt in Richtung Elektromobilität. Der Autobauer steckt 500 Millionen Euro in ein neues Batterie-Produktionswerk in Kamenz. Rund 50 Kilometer von Dresden entfernt soll die größte und modernste Batteriefabrik Europas entstehen. Kamenz werde damit Kompetenzzentrum im globalen Produktionsverbund für Lithium-Ionen-Batterien, sagte Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Car, am Montag anlässlich des Spatenstichs für die neue Fabrik. Bis 2020 sollen an dem Standort 700 Beschäftigte arbeiten. Accumotive, eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG, wurde 2009 gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, elektrisch betriebene Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Seit rund einem Jahr produziert die Firma auch stationäre Batteriespeicher für Industrie und Privathaushalte.

Neue Konkurrenten

Die Strategie stimmt. Daimler legt den Fokus auf die Elektromobilität und will sich von neuen Konkurrenten wie Tesla oder LeEco und Atieva nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Die Stromer kommen

Die Aktie hatte in den letzten Monaten viel Prügel einstecken müssen. Seit Juli geht es mit dem Papier allerdings wieder aufwärts. Es scheint, als würden sich die Anleger wieder auf die positiven Fakten besinnen. Die Umkehr vom Verbrenner zum Elektromotor wird schmerzhaft, keine Frage. Jedoch hat Daimler in den letzten Monaten viele neue Prozesse gestartet, viele neue Autos vorgestellt. Mit dem EQ hat der Autobauer auf dem Autosalon in Paris einen echten Hingucker präsentiert. 2019 wird der Autobauer seine Elektroflitzer ausrollen.

Der Aktionär ist überzeugt: Daimler wird den Swing zum Mobilitätsanbieter meistern.

 

Aussichtsreich

Aus charttechnischer Sicht bleibt die Ampel für die Aktie Grün. Mit dem Sprung über die 65-Euro-Marke wäre der Weg in Richtung des Hochs vom 21. April bei 66,95 Euro geebnet. 

In einem freundlichen Gesamtmarkt sollte das Papier besser als der DAX performen.

 

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(Mit Material von dpa-AFX)

 

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  • ralf kalkert -
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