Daimler
- Jochen Kauper - Redakteur

Daimler-Aktie: Diese Marke muss jetzt halten!

Gespannt blicken die Daimler-Aktionäre auf den 7. Februar. Dann wird der Autobauer die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Analysten erwarten, dass Zetsche & Co weiter hinter die Rivalen Audi und BMW zurückgefallen sind. Welche Marken sind für die Daimler-Aktie jetzt wichtig?

Im Vorfeld der Zahlen bemüht sich die Führungstage von Daimler, gute Stimmung zu verbreiten. Schließlich hat man viel vor. Der Vorsprung der beiden Konkurrenten Audi und BMW in punkto Margen soll so schnell wie möglich verkürzt werden. Derjenige, der dafür weiterhin die Verantwortung tragen soll, heißt Dieter Zetsche.

Zetsche bleibt am Steuer

In den vergangenen Tagen berichtete die Wirtschaftswoche, dass der Vertrag mit dem Manager bereits am 21. Februar um fünf weitere Jahre verlängert werden solle. Das würde heißen, Zetsche bleibt bis 2018 um Amt. Nicht überall stößt die Vertragsverlängerung von Zetsche auf Gegenliebe. „Drei Jahre wären völlig ausreichend", sagte Ingo Speich, Manager der Fondsgesellschaft Union Investment.

Kehrtwende

Gespannt warten die Anleger auf die anstehenden Zahlen am Donnerstag diese Woche. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von knapp 5,2 Milliarden Euro. Das wären 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Experten gehen weiter davon aus, dass Daimler beim Absatz, beim Gewinn, sowie bei der Profitabilität erneut eine Schlappe einstecken musste.

Aufholjagd

Die Jagd auf die Konkurrenten hat begonnen. Der Verkauf der neuen A-Klasse im Herbst lief laut Experten sehr gut an. Auch die Neuordnung des Vertriebs in China soll für positive Impulse sorgen.

Neues Kursziel

Eine Kehrtwende haben die Experten der HSBC bereits hingelegt. In einer aktuellen Studie hoben die Analysten das Kursziel für die Daimler-Aktie von 37 auf 52 Euro an.

In Wartestellung

Entscheidende Impulse wird es mit dem Zahlen am Donnerstag geben. Derzeit befindet sich die Daimler-Aktie in der Warteschleife. Der Bereich zwischen 42,50 und 42 Euro sollte dabei nicht nachrangig unterboten werden. Nach oben ergibt sich für das Papier mit dem überwinden der Marke von 44 Euro wieder neues Potenzial.

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