CTS Eventim
- Werner Sperber - Redakteur

CTS Eventim und Allianz im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Börse.de kauft Eintrittskarten und Aktien von CTS Eventim. Das Zertifikatejournal möchte eine Bonusrendite mit der Allianz verdienen.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Börse.de erklären, CTS Eventim verkauft in den mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen in Europa sowie über die Internetseiten eventim.de und getgo.de im Schnitt mehr als 100 Millionen Eintrittskarten für rund 140.000 Konzerte und Sportveranstaltungen pro Jahr. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres setzte das Unternehmen damit rund 257 Millionen Euro um. Das sind drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Aufgrund eines positiven Sondereffektes stieg der Gewinn um 23 Prozent auf 21 Millionen Euro. Die Experten beziehen sich auf den Kursverlauf der vergangenen zehn Jahre, der immer wieder von Rücksetzern geprägt war, und kommen so auf ein Kursziel für das Jahr 2017 von 87 Euro. Anleger sollten die Aktie allerdings erst ab Notierungen von 25 Euro kaufen.


Das Zertifikatejournal: Es wird mühsam, doch mit Bonus geht's    

Zum vorläufigen Höhepunkt der Berichterstattung über den Wirbelsturm "Sandy", hat Michael Diekmann, Vorstandsvorsitzender der Allianz, einen weiteren Höhepunkt an Vorab-Quartalszahlen präsentiert. Die Experten des Zertifikatejournals bezeichnen das als mutig. Der Versicherungskonzern hat diesen Zahlen zufolge ein starkes drittes Quartal hinter sich. Dem Management zufolge, trugen alle Sparten zum Erfolg bei, wobei insbesondere die Fondsparte die eigenen Erwartungen deutlich übertraf. Zudem erhöhte Diekmann das Ziel für das operative Ergebnis des Gesamtjahres von 8,7 auf neun Milliarden Euro. Die genauen Zahlen sollen am Freitag, 9. November, vorgelegt werden. Nach dieser Prognose-Erhöhung legte der Aktienkurs zu. Trotzdem ist die Aktie charttechnisch angeschlagen, nachdem der Aktienkurs nicht mehr so schnell stieg, wie die Aufwärtstrendlinie. Bei etwas mehr als 96 Euro stockt die steile Aufwärtsbewegung derzeit. Schon bei 85 Euro ist aber eine erste Unterstützung zu erkennen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger das hohe Aufgeld von rund 20 Prozent dulden und das am 27. Dezember 2013 fällige Bonus-Zertifikat (WKN AA4 3B9) der Royal Bank of Scotland auf die Allianz kaufen. Die Bank zahlt 130 Euro zurück, wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 63 Euro oder weniger sinkt. Das entspricht einer Rendite von 11,3 Prozent beziehungsweise zehn Prozent auf ein Jahr gerechnet. Der Stoppkurs sollte bei 70 Euro gesetzt werden.

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| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

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