CRONOS GRP
- Marion Schlegel - Redakteurin

Cronos Group massiv unter Beschuss – bei Aurora Cannabis wird es nächste Woche spannend

Die Aktie des Cannabis-Produzenten Cronos Group hat zuletzt deutlich Federn lassen müssen. Am Donnerstag ging das Papier mit einem Minus von gut acht Prozent aus dem Handel an der Heimatbörse in Toronto. Seit dem Hoch im Februar dieses Jahres bei 32,95 Kanadische Dollar hat die Aktie damit mittlerweile mehr als 40 Prozent korrigiert. In den vergangenen Wochen setzten Gewinnmitnahmen sowie am gestrigen Handelstag die Zahlen zum ersten Quartal der Aktie zu.

Dabei waren die Ergebnis im Auftaktquartal nicht einmal so schlecht. Der Konzern konnte einen Gewinn von 0,48 Kanadische Dollar je Aktie erzielen, nachdem man im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 0,01 Kanadische Dollar verbuchen musste. Allerdings resultierte der Gewinn aus einer Neubewertung der Warrants des Tabakgiganten Altria. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 120 Prozent auf 6,5 Millionen Kanadische Dollar. Die Analysten hatten hier jedoch noch etwas mehr erwartet. Sie prognostizierten im Vorfeld einen Anstieg auf sieben Millionen Kanadische Dollar.

Positiv ist in jedem Fall der hohe Cash-Bestand von mehr als 2,4 Milliarden Kanadische Dollar zum Ende des ersten Quartals. Dies ist auf die Beteiligung von Altria zurückzuführen. Damit hat das Unternehmen genügend Spielraum weiter zu expandieren.

Ein Problem von Cronos ist derzeit die begrenzte Produktionskapazität. Das Unternehmen arbeitet jedoch derzeit an einer deutlichen Erweiterung. Allerdings wird die neue Anlage erst im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

Die Aktie von Cronos ist nach der deutlichen Korrektur mittlerweile auf ein eine wichtige Unterstützung aufgelaufen: die horizontale Unterstützung im Bereich von 18 Kanadischen Dollar. Hier verläuft auch die 200-Tage-Linie. Von hier aus könnte das Papier durchaus wieder nach oben drehen. DER AKTIONÄR sieht das aktuelle Niveau als gute Kaufchance.

Aurora Cannabis: Zahlen am kommenden Mittwoch

Über die zu geringe Produktionskapazitäten braucht sich der Konkurrent Aurora Cannabis keine Sorgen machen. Das Unternehmen hat diese zuletzt bereits auf 150.000 Kilogramm pro Jahr ausweiten können. Bis Mitte kommenden Jahres will Aurora mehr als 600.000 Kilogramm erreichen.

Aurora Cananbis Produktionskapazität (Quelle: Aurora Cannabis)

Zuvor wird es jedoch auch bei Aurora in der kommenden Woche spannend, was die Quartalszahlen angeht. Am Mittwoch, 15. Mai, präsentiert das Unternehmen die Ergebnisse der ersten drei Monate des laufenden Jahres.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Cronos Group.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Marion Schlegel | 0 Kommentare

Aurora Cannabis: Wie gewonnen, so zerronnen

Noch im Vorfeld der Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal (per Ende März 2019) zeigten sich die Anleger euphorisch. Mehr als vier Prozent ging es bei der Aktie von Aurora Cannabis nach oben. Am heutigen Mittwoch steht das Papier allerdings bereits wieder unter Druck. Grund ist, dass … mehr