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- Andreas Deutsch - Redakteur

Crashprophet Marc Faber ahnt Böses: Ich komme mir vor wie auf der Titanic

Marc Faber 20081208

Der Crashprophet hat wieder gesprochen. Marc Faber, Vermögensverwalter und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Report, ist nach wie vor pessimistisch für das weltweite Finanzsystem. In einem Interview verrät er, wie Anleger sich jetzt aufstellen sollten.

„Wenn ich mir den ganzen Finanzsektor anschaue, komme ich mir vor wie auf der Titanic“, so Marc Faber vor wenigen Tagen zu CNBC. „Wir kämpfen um die besten Plätze an Deck, was bedeutet: Wir streiten uns, welche die Assetklassen sind, die am meisten Rendite abwerfen. Aber meiner Meinung nach ist es viel wichtiger, dass sich jeder Anleger nach seinem persönlichen Rettungsboot umsieht, weil das Finanzsystem wird irgendwann implodieren.“

Laut Faber stecken die Zentralbanken so tief mit drin im Schlamassel, dass sie nicht umhin kommen werden, weitere Staatsanleihen zu kaufen. „Vergessen Sie eine Zinsanhebung durch die Fed, erwarten Sie eher ein neues QE-Programm.“

Fabers Asset Allocation sieht so aus: „Sie sollten derzeit 25 Prozent ihres Vermögens in Aktien investiert haben, 25 Prozent in Immobilien und ich würde auch einen Teil des Geld in Rohstoffe und Edelmetalle investieren.“ Dabei favorisiert Faber Gold in Form von Münzen und/oder Barren.


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  • Andreas Keese -
    Immer die gleiche Leier. Seit dem letzten Crash redet Faber vom nächsten Crash. Klar, irgendwann wird er mal recht haben, und dann hat er es "ja schon immer gesagt". Mich langweilt er nur noch.

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