Continental
- Werner Sperber - Redakteur

Continental und Leoni im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Strategie-Report findet das Chartbild von Continental sehr interessant. Die Börse am Sonntag ist risikofreudig und stellt ein Zertifikat auf Leoni vor. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Strategie-Reports erklären, die Notierung von Continental bewegt sich noch immer über einer bei 76 Euro verlaufenden Aufwärtstrendlinie. Nun besteht die Chance, eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Chart auszubilden, wenn die Marke von 80,40 Euro überwunden wird. Eine solche Formation würde für anziehende Kurse sprechen. Das erste Kursziel läge bei 84,45 Euro und danach sind auch Notierungen von 90 Euro und von 100 Euro möglich. Der Stop-Loss sollte bei 75,90 Euro gesetzt werden.

Änderungen im Musterdepot des Strategie-Reports:

Im Musterportfolio sind die 620 Bonus-Zertifikate (WKN AA5 V33) auf Wells Fargo mit einem Verlust ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen 2.000 Call-Optionsscheine (WKN VT6 YNE) auf Continental zu 0,47 Euro eingebucht.


Die Börse am Sonntag: Im Einkauf liegt der Gewinn 

Leoni stellt Kabel, Kabelsysteme und optische Fasern her. Rund 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen aus Nürnberg mit Kunden aus der Automobilbranche. Da diese derzeit weniger Autos verkaufen, senkte der Vorstand von Leoni die Ziele für das Gesamtjahr 2012. Demnach soll der Umsatz nicht mehr 3,8 bis 3,9 Milliarden Euro erreichen sondern nur mehr 3,75 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll statt 255 bis 275 Millionen Euro jetzt 235 Millionen Euro betragen. Von einer EBIT-Marge von sieben Prozent für das nächste Jahr wird inzwischen auch nicht mehr gesprochen. Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Probst schließt eine schwere Krise allerdings aus, denn dank anpassungsfähiger Arbeitszeitmodelle könne Leoni sogar einen Rückgang der Nachfrage um 15 bis 20 Prozent abfedern. Soweit dürften die Erlöse jedoch nicht zurückgehen. Die Anleger waren dennoch misstrauisch. Die Experten der Börse am Sonntag gehen jedoch davon aus, dass der Aktienkurs nun einen Boden gefunden haben dürfte. Dafür spricht auch der Kauf von Dr. Probst, der am 29. Oktober 6.000 Anteilen zu 24,54 Euro erworben hat. Charttechnisch ist die Notierung mit der Unterstützung zwischen 23 und 24 Euro vergleichsweise gut abgesichert. Deshalb sollten Anleger das am 27. Juni 2013 fällige Discount-Zertifikat (WKN BP4 ACK) der BNP Paribas auf Leoni kaufen. Die Bank zahlt höchstens 22 Euro zurück. Das entspräche einer Rendite von 8,6 Prozent beziehungsweise 14,2 Prozent auf ein Jahr gerechnet.

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| Martin Mrowka | 0 Kommentare

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