- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank will bis zu 6.000 Stellen streichen

Lange wurde bereits darüber spekuliert, nun liegen erste Zahlen vor: Demnach will die Commerzbank offenbar bis zum Jahre 2016 zwischen 4.000 und 6.000 Arbeitsplätze streichen, um dadurch die Kosten deutlich verringern zu können. Wie reagiert die Aktie auf diese Meldung?

Es hatte sich bereits angedeutet, aber genaue Zahlen über die geplanten Stellenstreichungen bei der Commerzbank gab es bislang nicht. Nun liegt Bloomberg offenbar die Information vor, dass die Frankfurter bis zum Jahre 2016 zwischen 4.000 und 6.000 (von derzeit etwa 56.000) Arbeitsplätze abbauen wollen. Auch die Verlagerung von Bereichen in Billigstandorte sei geplant. Man will nun Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern beginnen. Die beiden profitablen Tochtergesellschaften BRE Bank und Comdirect sind indes davon nicht betroffen.

Ziele könnten dennoch verfehlt werden

Auch wenn es für die betroffenen Mitarbeiter natürlich hart ist, ist der Stellenabbau angesichts der bestehenden Überkapazitäten im nicht gerade hochprofitablen Privatkundengeschäft verständlich. Dennoch dürfte es für die Commerzbank äußerst schwer werden, die angepeilten Ziele - Erhöhung der Kundenzahl von elf auf zwölf Millionen und gleichzeitig auch die Steigerung des Ertrags pro Kunde - zu erreichen.

Es gibt attraktivere Bankaktien

Die Meldung ist keine allzu große Überraschung. Dementsprechend mäßig fällt die Reaktion der Marktteilnehmer aus. Die Aktie leidet derzeit ohnehin noch unter dem Rutsch unter eine wichtige Chartmarke.

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