Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Wann platzt der Knoten?

Die Commerzbank-Aktie tritt derzeit, wie der gesamte Markt auch, auf der Stelle. Kursbewegende Nachrichten seitens des Konzerns gibt es keine. Dafür könnte eine Analyse von Nomura der Aktie am Mittwoch einen Push geben.

Nomura-Analyst Matthew Clark stuft die Commerzbank-Aktie zwar weiterhin nur mit „Neutral“ ein. Das Kursziel sieht er allerdings bei 14 Euro. Das entspricht einem Potenzial von aktuell 13 Prozent. Auch nach den detaillierteren Zahlen zum ersten Quartal blieben die Pro- und Contra-Argumente für die Aktie dieselben, so Clark in seiner Studie. Die Nettozinserträge stünden unter Druck, die Kreditausfälle seien indes so niedrig wie seit langem nicht mehr. Der Experte erhöhte seine bereinigten Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 bis 2017.

Aus charttechnischer Sicht sieht es trotz der aktuellen Konsolidierungsphase nicht schlecht aus. Die Aktie notiert weiterhin über dem kurzfristigen Abwärtstrend. Nun geht es darum, den Widerstand im Bereich 12,90 Euro zu knacken. Gelingt dieser Ausbruch, wäre der Weg auf das Hoch bei 13,38 Euro frei.

Ziel: 14 Euro

Die Restrukturierung bei der Commerzbank ist in vollem Gang, allerdings hat Commerzbank-Chef Martin Blessing gewiss viel zu tun. Um die Börse zu überzeugen, muss er Quartal für Quartal Fortschritte vermelden: beim Kundenwachstum und beim Abbau der Non Core Assets. Gelingt dies, sollte die Aktie noch im laufenden Jahr ihren fairen Wert bei 14 Euro sehen. Der Stopp sollte bei 10,80 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)


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