Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: So sollten Anleger jetzt handeln

Mario Draghi hat mit seiner völlig überraschenden Zinssenkung den Anlegern einen Adrenalin-Kick verpasst. Größter Gewinner im DAX ist am Donnerstag die Commerzbank-Aktie. Auch die Deutsche Bank ist gefragt. Für Anleger besteht Handlungsbedarf.

Die EZB hat ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief gesenkt. Der wichtigste Zins für einwöchiges Zentralbankgeld sinke von bisher 0,15 Prozent auf 0,05 Prozent, gab die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt bekannt. Volkswirte hatten unveränderte Zinsen erwartet.

Vor der Pressekonferenz mit EZB-Chef Mario Draghi um 14:30 Uhr legten einige Aktien, darunter die Bank-Aktien, den Turbo ein. Die Commerzbank-Aktie kletterte 2,7 Prozent auf 12,12 Euro, die Aktie der Deutschen Bank verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 26,79. Damit hat die Aufwärtsbewegung bei den Titeln weitere Dynamik gewonnen, das Chartbild verbessert sich weiter.

Stopps nachziehen!

Ganz niedrige Zinsen, zudem offenbar eine Entspannung in der Ukrainekrise: Für Anleger kann es derzeit kaum besser laufen. Da sich das Sentiment weiter verbessert, steigt auch die Risikoneigung der Börsianer, was den Kursen der spekulativen Bank-Aktien weiter Auftrieb geben sollte. DER AKTIONÄR empfiehlt investierten Anlegern, die Stoppkurse nachzuziehen. Bei der Commerzbank-Aktie bietet sich nun ein Stoppkurs bei 9,80 Euro an, die Deutsche-Bank-Aktie sollte mit einem Stopp bei 21,50 Euro abgesichert werden. Spekulativ orientierte Anleger, die noch nicht investiert sind, können immer noch einsteigen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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