Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: Rallye total - aber war es das schon?

Bank-Aktien ist am Mittwoch weltweit der Befreiungsschlag gelungen. Kursgewinne von teilweise über zehn Prozent wurden von den Anlegern bejubelt. Wird jetzt alles gut?


Gute Konjunkturdaten haben die Anleger am Mittwoch in einen Kaufrausch versetzt. Die Aktie der Deutschen Bank gewann neun Prozent, die Aktie der Commerzbank stieg um sieben Prozent. Auch in den USA gehörten Bank-Aktien zu den großen Gewinnern. Das lag auch an den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen von JP Morgan.

Am Donnerstag setzt sich die Erholung bei der Aktie der Deutschen Bank fort. Der schweizerische Rückversicherer Swiss Re ist Kreisen zufolge an einer Übernahme von Abbey Life Assurance interessiert. Swiss Re und die britische Legal & General gehörten zu den Bietern für die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank , berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf eine mit der Sache betraute Person.

Ein weiterer möglicher Bieter sei Phoenix Group Holdings. Ein Verkaufspreis von rund einer Milliarde Britische Pfund sei möglich. Die Deutsche Bank wolle bis Ende der laufenden Woche Angebote entgegennehmen. Alle vier Firmen hätten einen Kommentar dazu abgelehnt.

Dabei bleiben und Stopps beachten

Die charttechnische Situation hat sich bei Deutscher Bank und Commerzbank deutlich verbessert. Bei der Deutschen Bank gibt es kurzfristig Potenzial bis 16 Euro, bei der Commerzbank können Trader auf eine Fortsetzung der Erholung bis 8,50 Euro. Die Stopps sollten bei 13,20 Euro beziehungsweise 6,15 Euro gesetzt werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr