Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: Erholung sieht anders aus

Das Sentiment für die Banken bleibt unterirdisch. Am Freitag holen die Titel etwas Luft, aber es sieht nicht danach aus, als ob den europäischen Geldhäusern an der Börse ein Befreiungsschlag gelingt.


Nach Verlusten von über zwei Prozent am Donnerstag gewinnt die Aktie der Commerzbank am Freitag 0,7 Prozent, die Aktie der Deutschen Bank legt um 0,2 Prozent zu. Das ändert nichts daran, dass das Sentiment nach wie vor unfassbar schlecht ist für die europäischen Banken. Aber nicht nur dort, auch an der Wall Street gab es herbe Verluste für die Banken.

„Es gibt eine Menge Angst im Markt“, sagt Herbert Perus, Marktexperte bei Raiffeisen Capital Management zu Bloomberg. „Viele institutionelle Investoren glauben nicht an steigende Aktienkurse und positionieren sich für einen Abwärtsschub. Steigende Ölpreise, gute Nachrichten von der Fed und der Start der Berichtssaison könnten die angespannte Situation ändern.“

Stopps beachten

Aus charttechnischer Sicht heißt es nach wie vor: absolute Vorsicht! Setzt nicht bald eine nachhaltige Gegenbewegung ein, wird die Commerzbank-Aktie die Unterstützung bei 7 Euro testen. Hält diese Marke nicht, könnte es bis auf 6,20 Euro abwärts gehen. Stopp bei 6,50 Euro setzen! Bei der Deutschen Bank sieht es noch verheerender aus. Hier könnte bald das Allzeittief bei 13,03 Euro Geschichte sein. Stopp bei 13,20 Euro setzen!

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Commerzbank und Deutsche Bank: Herbe Verluste!

Die Aktie der Commerzbank ist am Donnerstag heftig unter Druck. Schuld daran ist ein negativer Analystenkommentar. Das Chartbild trübt sich dadurch immer weiter ein. Auch bei der Deutschen Bank setzt sich die Talfahrt fort. Zuletzt ist die Aktie der Deutschen Bank sogar auf ein neues 52-Wochen-Tief … mehr