- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank leidet unter Milliardenpleite in Spanien

Wieder einmal keine erfreulichen Nachrichten für Commerzbank-Aktionäre: Der Bankenriese ist über eine Tochtergesellschaft von der Pleite des spanischen Immobilienkonzerns Reyal Urbis betroffen. Allerdings entfällt von den Krediten in Milliardenhöhe nur ein relativ geringer Anteil auf die Frankfurter Bank.

Die ehemalige Eurohypo firmiert seit Sommer 2012 unter dem Namen Hypothekenbank Frankfurt - trotz des Namenswechsels bleiben die Probleme des Staats- und Immobilienfinanzierers allerdings in etwa die gleichen: Man kämpft ständig mit faulen Krediten. Nun dürfte etwa die Pleite des spanischen Immobilienkonzerns Reyal Urbis der Commerzbank-Tochter Kopfzerbrechen bereiten.

1.294 Prozent Gewinn

Kredite bereits abgeschrieben

Reyal Urbis schuldet Banken derzeit zwar insgesamt 3,6 Milliarden Euro, auf die Hypothekenbank Frankfurt entfallen allerdings nur knapp 86 Millionen Euro. Positiv: Laut dem spanischen Internetportal El Confidential wurden diese Kredite offenbar bereits abgeschrieben. Jedoch hatte die Commerzbank-Tochter geplant, die Kredite weiterzuverkaufen. Dieser Plan dürfte nun scheitern.

Kein Grund zur Sorge

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