Commerzbank
- Fabian Strebin - Redakteur

Commerzbank fährt Verlust ein, aber…

Die Commerzbank hat im dritten Quartal wegen des Konzernumbaus einen Verlust von 288 Millionen Euro gemacht. CEO Martin Zielke hatte selbst im Vorfeld für das abgelaufene Quartal rote Zahlen in Aussicht gestellt. Analysten gingen im Schnitt sogar von einem Minus von annähernd 500 Millionen Euro aus. Der Quartalsverlust lässt sich durch die Verschmelzung der Mittelstandsbank mit dem Investmentbanking erklären. Der Umbau kostet die Commerzbank Abschreibungen von 627 Millionen Euro.

Schwarze Zahlen für 2016 erwartet

Für die ersten neun Monate 2016 hat der Konzern 96 Millionen Euro erwirtschaftet. Viel ist das nicht, doch die neue Strategie trägt bereits erste Früchte. Das laufende Jahr will der CEO mit einer schwarzen Null abschließen. Zudem hat der Konzern die Kernkapitalquote auf 11,8 Prozent nach 11,5 Prozent im zweiten Quartal hochgeschraubt. Bis Ende 2016 sollen hier 12 Prozent erreicht werden. „Wir verfolgen unsere Wachstumsziele ehrgeizig, konsequent und offensiv", so Zielke.

Das sieht gut aus

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Commerzbank auf Kurs. CEO Zielke kommt bei der Umsetzung seiner neuen Strategie besser voran als gedacht. Bereits vorbörslich liegt die Commerzbank-Aktie deutlich im Plus. Mit dem Sprung über die 6-Euro-Marke hat sich der Chart zuletzt auch wieder aufgehellt. Mutige können noch Einsteigen. Das Ziel liegt bei 8,00 Euro, ein Stopp bei 5,20 sichert ab.

(Mit Material von dpa-AFX).

 


 

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