Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank, Deutsche Bank, Unicredit und Co: Rallyealarm!

Europäische Bankenwerte haben am Montag an ihren jüngsten Erholungsversuch angeknüpft. Das ist die technische Gegenreaktion, die DER AKTIONÄR erwartet hat.


Rallye bei den Bank-Aktien: Der Index gewinnt am Mittag 1,9 Prozent. Händler verweisen auf Spekulationen über die Schaffung eines Hilfsfonds für italienische Banken. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen über für Montag anberaumte Gespräche zwischen italienischen Regierungsvertretern und großen Banken des Landes berichtet.

Die Papiere der italienischen Großbanken Unicredit und Intesa SanPaolo gewinnen mehr als sechs Prozent beziehungsweise mehr als vier Prozent. Hierzulande verteuert sich die Aktie der Commerzbank an der DAX-Spitze um knapp vier Prozent. Die Papiere der Deutschen Bank gewinnen 1,3 Prozent.

Stopps beachten

Die Kursgewinne sind logisch angesichts der stark überverkauften Aktien. Die charttechnische Situation hat sich verbessert, da der kurzfristige Abwärtstrend bei einigen Bank-Aktien – etwa bei Deutscher Bank und Commerzbank – gebrochen wurde, allerdings noch nicht nachhaltig. Spekulativ orientierte Anleger, die dabei sind, bleiben investiert und beachten die Stoppkurse.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Zweistellige Kurse? Na klar!

Die Rechtspopulistin Marine Le Pen und der Linke Jean-Luc Mélenchon in der Stichwahl um die französische Präsidentschaft: Das war das Horrorszenario für die Märkte, denn beide halten wenig vom Euro und der EU. Doch die Franzosen haben in der Vorwahl den wirtschaftsliberalen Emmanuel Macron als … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank auf Kurs: Alles für das Wachstum

Im Niedrigzinsumfeld ist das Privatkundengeschäft nur profitabel zu betreiben, wenn die Auslastung der nötigen Infrastruktur hoch ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz hat die Commerzbank das frühzeitig erkannt und setzt voll auf Wachstum. Bis 2020 sollen zwei Millionen Neukunden im Kerngeschäft … mehr