Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank und Deutsche Bank: Schreck lass nach - Aktien taumeln weiter

Schwache Konjunkturdaten und Sorgen über Europas Schuldenkrise haben den DAX am Freitag auf Talfahrt geschickt. Besonders deutlich verlieren die Aktien der Bank-Aktien. Commerzbank und Deutsche Bank werden auch von schwachen Zahlen aus Frankreich belastet.

Nach einem richtungslosen Start hat der DAX am Nachmittag 1,45 Prozent auf 7.100 Punkte eingebüßt und so an die negative Entwicklung der vergangenen zwei Tage angeknüpft. Auf Wochensicht zeichnet sich ein Verlust von gut dreieinhalb Prozent ab. Börsianer verwiesen auf schwache Industrieproduktionsdaten aus Frankreich und Italien, die den seit der US-Wahl zu spürenden Verkaufsdruck nochmal verstärkt hätten. Dazu kämen anhaltende Sorgen über die Euro-Schuldenkrise.

Konkurrent enttäuscht

Die Aktie der Commerzbank verliert am Nachmittag knapp sechs Prozent und die Aktie der Deutschen Bank notiert mit 3,8 Prozent im Minus. Händler verweisen auf schwache Zahlen des Konkurrenten Credit Agricole. Die drittgrößte französische Bank ist wegen des Verkaufs ihrer griechischen Tochter Emporiki und anderer Sonderbelastungen tief in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal fiel ein Verlust von 2,85 Milliarden Euro an. Das ist rund eine Milliarde Euro mehr als von Experten erwartet. Im Vorjahr hatte die Bank noch 258 Millionen Euro verdient.

Positionen absichern

Anleger mit Mut zum Risiko nutzen die Kursschwäche bei der Deutschen Bank zum Einstieg und setzen den Stopp bei 29,50 Euro. Commerzbank-Aktionäre sichern ihre Position mit einem Stopp bei 1,10 Euro ab.

Mit Material von dpa-AFX

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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