Commerzbank
von Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Es sieht gut aus

Die Commerzbank-Aktie liegt vorbörslich über zwei Prozent im Plus. Ein Grund für die Kauflaune der Anleger ist die Hoffnung auf die baldige Freigabe des EU-Rettungspakets für Griechenland. DER AKTIONÄR traut dem Commerzbank-Titel noch einiges zu.

Laut Medienberichten deutet viel darauf hin, dass die Eurostaaten am kommenden Montag den Weg für die neuen Milliardenhilfen für Griechenland frei machen werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich am Freitag mit Italiens Regierungschef Mario Monti. Die Politiker wolllen unter anderem die Lage im von der Insolvenz bedrohten Griechenland erörtern. Dabei könnte es unter anderem um die Frage gehen, wie die Umsetzung der griechischen Sparzusagen kontrolliert werden kann.

Überschaubare Risiken

Eine Rettung Griechenlands würde viele Banken vor hohen Abschreibungen bewahren. Das Exposure der Commerzbank in Griechenland hält sich allerdings in Grenzen. Es beträgt gerade einmal 0,3 Prozent der Bilanzsumme. Die Risiken in den ebenfalls angeschlagenen Ländern Italien und Spanien machen jeweils zwei Prozent aus.

Aktie ein Kauf

DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für die Commerzbank fest. Obwohl der Titel schon gut gelaufen ist, ist er immer noch günstig bewertet. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt nur 0,5. Das Kursziel lautet drei Euro. Der Stoppkurs sollte bei 1,20 Euro gesetzt werden.

| Markus Bußler | 0 Kommentare

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