- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Aktie kräftig unter Druck

Die neue Woche startet für Commerzbank-Aktionäre stressig: Die Aktie von Deutschlands zweitgrößter Bank notiert am Montagnachmittag deutlich im Minus. Grund sind Gewinnmitnahmen und ein pessimistischer Analystenkommentar.

Das japanische Analysehaus Nomura hat Commerzbank von "Neutral" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 1,40 auf 1,30 Euro gesenkt. Die Aktien der Bank seien im Vergleich zu den Papieren der Wettbewerber hoch bewertet, schrieb Analyst Omar Keenan in einer Studie vom Montag. Auch das restliche Aufwärtspotenzial in dem Sektor sei begrenzt

"Ziele nur schwer erreichbar"

Zudem blicke er mittlerweile vorsichtiger auf die Entwicklung der Erträge im zweiten Halbjahr: Der Druck auf sie dürfte andauern und die Ergebnisschätzungen der Analysten könnten eher fallen. Auch habe das Management sich verhaltener zur Vermögensqualität geäußert. Die von der Bank gesteckten Ziele könnten somit teilweise nur schwer erreichbar sein. Vor diesem Hintergrund könnten die Markterwartungen zu hoch sein.

Gemäß der Einstufung "Reduce" geht Nomura davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten sechs Monaten im Vergleich zum Gesamtmarkt um fünf bis nahezu fünfzehn Prozent schlechter entwickeln wird.

Stopp beachten

DER AKTIONÄR sieht noch Potenzial bei der Commerzbank. Spekulativ orientierte Anleger beachten den Stoppkurs bei 1,35 Euro.

Mit Material von dpa-AFX

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