Commerzbank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Commerzbank-Aktie am Morgen unter Druck - Goldman ist schuld

Commerzbank-Filiale in Fürstenhof Frankfurt

Der Tag beginnt für die Commerzbank-Aktionäre unerfreulich. Die Analysten von Goldman Sachs haben sich zu Wort gemeldet und kein gutes Haar an der Aktie gelassen. Entsprechend liegen die vorbörslichen Kurse deutlich unter dem Vortagesschluss.

Die US-Bank hat das Kursziel von 12,40 auf 10,30 Euro gesenkt. Das Rating passten die Experten entsprechend von "Neutral" auf "Sell" an. Bei Lang & Schwarz wird das Papier gegen 8:00 Uhr im Bereich von 10,70 Euro gehandelt und damit rund drei Prozent unter dem Xetra-Schluss des Vortages.

Am Vortag hatte die Commerzbank noch von einer Hochstufung von JPMorgan profitiert. Der Goldman-Konkurrent hob die Aktie von "Neutral" auf "Overweight", beließ das das Kursziel allerdings auf 12,10 Euro.

"Größeres Wertpotenzial"

Als größte europäische Mittelstandsbank biete die Commerzbank verglichen mit spanischen und italienischen Instituten größeres Wertpotenzial, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Das Institut profitiere von der robusten Wirtschaft in Deutschland, die von der erwarteten weiteren Lockerung der Geldpolitik (QE) durch die Europäische Zentralbank (EZB) einen zusätzlichen Schub bekommen könnte.

Spekulativer Kauf

Wie DER AKTIONÄR schon mehrfach berichtet hatte, ist die Aktie ein spekulativer Kauf. Der faire Wert wird bei 14 Euro gesehen, der Stoppkurs sollte bei 9,80 Euro platziert werden.

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