Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank-Aktie: Rückschlag

Nach vier Tagen im Plus müssen die verwöhnten Commerzbank-Aktionäre am Montag Verluste hinnehmen. Der Titel rutscht unter die wichtige Marke von elf Euro.

Die Rallye ist vorerst vorbei: Am Montagnachmittag fällt die Commerzbank-Aktie um 1,1 Prozent auf 10,83 Euro, während der DAX um 0,1 Prozent bei 9.410 Punkten im Plus notiert. Kursbewegende Nachrichten gibt es keine. Der Grund für die Underperformance der Commerzbank sind laut einem Händler in Frankfurt Gewinnmitnahmen. Seit Sommer hat die Aktie 90 Prozent zugelegt.

Chart im Blick

Anleger sollten jetzt die Marke im Bereich 10,50 Euro im Auge behalten. Dort verläuft der seit Juli gültige Aufwärtstrend. Wird dieser nachhaltig unterschritten, würde dies ein Verkaufssignal bedeuten.

Engen Stopp setzen

Nach der Rallye steigt die Gefahr einer Korrektur. Commerzbank-Aktionäre sollten ihre Position mit einem engen Stoppkurs absichern.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Wirklich Verkaufen?

Die Commerzbank gehört mit einem Kursplus von annähernd 61 Prozent im auslaufenden Jahr zu den besten Aktien im DAX. Einen größeren Höhenflug schaffte nur die Lufthansa. Die DZ Bank rät Anlegern jetzt, die Commerzbank-Titel zu verkaufen. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Neues Jahreshoch erreicht

Die Commerzbank hat sich bis zum Jahr 2020 hohe Ziele gesetzt: Die Erträge sollen auf 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro anwachsen. Um mehr Geschäft zu machen, wirbt die Bank seit etwa drei Jahren erfolgreich neue Kunden. Doch gerade im wichtigen Bereich Ratenkredite hakte es zuletzt. Dennoch hat die … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Ärger in London

Die Commerzbank fiel in der Vergangenheit selten durch Skandale und rechtliche Fehltritte auf, ganz im Gegensatz zu so manchem Wettbewerber. Doch in Großbritannien hat das Geldhaus jetzt einen Rüffel der Finanzaufsicht FCA bekommen. mehr