Commerzbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Weiteres Zeichen von Schwäche

Die Experten des Analysehauses Kepler Cheuvreux haben wieder einmal die Aktie der Commerzbank genauer unter die Lupe genommen. Den Abbau von nun insgesamt 5.200 Vollzeitstellen werten die Analysten dabei als Schwäche der Großbank.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat in seiner jüngsten Studie zur Commerzbank an seinem bisherigen Anlagevotum festgehalten. Demnach werden die DAX-Titel weiterhin mit "Reduce" eingestuft, das Kursziel lautet 7,00 Euro. Analyst Dirk Becker wertet die Ankündigung, rund 5.200 Stellen zu streichen, als ein Zeichen von Schwäche. Nur wenige Jahre nach der Fusion mit der Dresdner Bank, die bereits deutliche Jobverluste verursacht hat, sind offensichtlich die Erträge immer noch nicht hoch genug, um die gegenwärtige Belegschaft zu halten.

Aktie weiter meiden

Auch DER AKTIONÄR rät Anlegern weiterhin dazu, die Anteilscheine der Commerzbank zu meiden. Die trüben Aussichten und die im Branchenvergleich hohe Bewertung sprechen klar gegen ein Engagement beim chronisch ertragsschwachen Kreditinstitut.

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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