- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Starker Endspurt

Die Commerzbank hatte auch in der vergangenen Handelswoche mit reichlich Gegenwind zu kämpfen. Dank einer starken Performance am Freitag schloss de DAX-Titel die Woche jedoch im Plus ab. DER AKTIONÄR blickt zurück.

Die vergangene Handelswoche war bei der Commerzbank immer noch geprägt von den schwachen Zahlen für das zweite Quartal und dem enttäuschenden Ausblick für die zweite Jahreshälfte. Denn dementsprechend negativ fielen zahlreiche Kommentare von Analysten aus. Gleich zu Beginn der Woche sorgte zwei Analysehäuser für Gegenwind.

Neues Allzeittief?

Die Experten von Barclays senkten das Kursziel sogar auf ein Niveau, welches ein neues Allzeittief bedeuten würde. Kein Wunder, dass mittlerweile ein Drittel der Analysten, die sich mit der Commerzbank-Aktie befassen, negativ gestimmt ist. Equinet-Analyst Philipp Häßler stufte die Aktie von „Buy" auf Hold" herunter und senkte das Kursziel von 2,50 Euro auf gerade einmal 1,20 Euro.

Ende gut, alles gut?

Am Freitag startete die Coba-Aktie allerdings noch einmal durch. Getrieben von Aussagen von Bundeskanzlerin Merkel legte der DAX-Titel noch einmal deutlich zu (mehr unter: Merkel treibt Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank). Durch diesen Kurssprung notiert der Kurs wieder nahe an dem seit Februar intakten Abwärtstrend. Ein Sprung über diesen Widerstand könnte dem Coba-Papier kräftigen Rückenwind verleihen. Hierfür bedarf es allerdings einen guten Start in die kommende Börsenwoche.

Weiterhin nur für Mutige

Mit einem 2013er-KGV von 5 und einem KBV von 0,3 ist der Titel für mutige, langfristig orientierte Anleger attraktiv. Der Stopp sollte bei 0,95 Euro belassen werden. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel hingegen weiterhin ungeeignet.

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