Commerzbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Soviel Aufwärtspotenzial sehen jetzt die Analysten

Mittlerweile haben nahezu alle bedeutenden Analysten ihre Gewinnschätzungen und Kursziele für die Aktie der Commerzbank an die veränderte Aktienanzahl angepasst. DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten der zweitgrößten deutschen Privatbank jetzt zutrauen.

Nach dem Resplit der Aktie und der abgeschlossenen Kapitalerhöhung haben mittlerweile fast alle 35 Analysten, die die Commerzbank-Aktie regelmäßig unter die Lupe nehmen, ihre Prognosen für den Gewinn je Aktie und ihre Kursziele an die stark veränderte Aktienanzahl angepasst. So wird für das laufende Jahr mit einem Überschuss von 130 Millionen Euro beziehungsweise 0,10 Euro je Aktie gerechnet. Für das kommende Jahr gehen die Experten wegen der wegfallenden Umbaukosten von einem Überschuss von 899 Millionen Euro aus, was einem Ergebnis von 0,79 Euro pro Anteil entspricht.

Zehn Prozent Aufwärtspotenzial

Von den derzeit 35 Analysten, die sich mit der Aktie der Commerzbank befassen, raten weiterhin nur sechs zum Kauf. 16 Experten stufen die DAX-Titel mit Halten ein. 13 Analysten empfehlen Anlegern, die Anteilscheine des Frankfurter Bankenriesen zu verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 8,21 Euro jedoch knapp zehn Prozent über dem aktuellen Kursniveau.

Finger weg!

DER AKTIONÄR bleibt weiterhin skeptisch für die Aktie der Commerzbank gestimmt. Die Aussichten für einige wichtige Geschäftsbereiche bleiben trüb. Darüber hinaus hat das Management in den vergangenen Jahren einfach zu viele Investoren enttäuscht und die Aktie ist derzeit mit einem KGV von über 70 für das laufende Jahr einfach viel zu hoch bewertet.

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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