von Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Noch mehr faule Kredite

Die Aktie der Commerzbank wurde nun auch von den Experten von Nomura näher unter die Lupe genommen. Während sich viele Analysten vor allem auf das Kerngeschäft des Bankenriesen konzentrieren, legt das japanische Analysehaus den Fokus auf einen Randbereich, der die Commerzbank noch stark belasten könnte.

Auch das japanische Analysehaus Nomura hat nun das Zahlenwerk der Commerzbank genauer analysiert. Analyst Omar Keenan hat im Rahmen seiner Studie angemerkt, dass der DAX-Konzern bei Schiffsfinanzierungen auch im kommenden Jahr noch schlecht dastehen dürfte. Darüber hinaus rechnet er damit, dass der Anteil fauler Kredite bis Ende 2014 auf 36 Prozent steigen könnte. Keenan hat daher seine Einstufung für die Aktie der Commerzbank mit "Reduce" bestätigt. Das Kursziel lautet weiterhin 1,20 Euro.

Aktuell kein Kauf

Die Commerzbank ist trotz der relativ niedrigen Bewertung wegen der trüben Aussichten und der angeschlagenen Charttechnik derzeit lediglich eine Halteposition. Grundsätzlich sollten nach wie vor ausnahmslos mutige Anleger hier zugreifen, der Stopp sollte bei 1,10 Euro platziert werden. Konservative Anleger sollten von den DAX-Titeln weiterhin die Finger lassen.

Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.