- Thomas Bergmann - Redakteur

Commerzbank: Mit Stellenabbau zum Jahreshoch?

Einem Pressebericht zufolge will die teilverstaatlichte Commerzbank den Rotstift ansetzen und viele Stellen streichen. Die Aktie tritt derweil - auch nach den Zahlen der US-Konkurrenten Citigroup und Bank of America - auf der Stelle.

Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom Freitag prüft die Commerzbank den Abbau von 4.000 bis 6.500 Arbeitsplätzen. Im deutschen Geschäft der Bank sollen zehn bis 15 Prozent der zuletzt rund 43.400 Stellen abgebaut werden, wie das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise berichtete.

Die Commerzbank hatte Anfang November angekündigt, eine Milliarde Euro in die Neuausrichtung des ertragsschwachen Privatkundengeschäfts zu stecken. Sie will dabei das Online-Angebot und die klassischen Filialen enger verzahnen. Der weitere Abbau von Zweigstellen steht dabei aber nicht im Fokus.

Leichte Gewinne

Die Aktie der "Gelben" notiert im frühen Freitagshandel etwas fester. Dies ist umso bemerkenswerter, als die US-Banken Bank of America und Citigroup am Donnerstag deutliche Kursverluste hinnehmen mussten. Beide Geldhäuser hat mit ihren Ergebnissen zum abgelaufenen Quartal die Analystenschätzungen zum Teil verfehlt.

Charttechnisch betrachtet bewegt sich die Aktie in den letzten Tagen mehr oder minder seitwärts. Musik dürfte aber in den Wert kommen, sobald das Jahreshoch bei 1,748 Euro auf Xetra überwunden wird.

Commerzbank

Vorlage aufnehmen

Die Vorgaben aus den USA und aus Japan sind sehr gut. Entsprechend positiv dürfte sich der Aktienmarkt heute entwickeln. Vor diesem Hintergrund sollte sich ein Trade mit der Commerzbank auf Sicht von ein paar Tagen durchaus lohnen.

mit Material von dpa-AFX

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