- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Höhere Eigenkapitalrendite?

Die Societe Generale geht davon aus, dass die europäischen Banken ihre Eigenkapitalrenditen in den kommenden Jahren kräftig erhöhen können. Darüber hinaus haben die Experten auch die Aktie der Commerzbank genauer analysiert.

Die Experten der Societe Generale haben den europäischen Bankenmarkt im Rahmen einer Branchenstudie wieder einmal näher unter die Lupe genommen. Dabei betont Analyst Dirk Hoffmann-Becking, dass die Erholung der Eurozone seit Juni vergangenen Jahres bereits in den Kursen der Bankaktien eingepreist sein dürfte. Für höhere Bewertungen bedarf es daher nun höhere Renditen auf das bereinigte Eigenkapital (RoTE) sowie Wachstum. Langfristig hält Hoffmann-Becking einen Anstieg des Branchen-RoTE von fünf Prozent im abgelaufenen Jahr auf bis zu 14 Prozent für realisierbar.

Skeptische Analysten

Im Hinblick auf die Commerzbank ist die Societe Generale allerdings weiterhin skeptisch gestimmt. Die Frankfurter Großbank habe weiterhin Schwächen sowohl im Kerngeschäft als auch in Randbereichen. Daher lautet die Einschätzung nach wie vor „Sell". Das Kursziel wird weiter bei lediglich 1,10 Euro gesehen.

Aktuell kein Kauf, später ...

Auch DER AKTIONÄR ist wegen der zahlreichen Baustellen im Konzern und den trüben Aussichten vorsichtig für die Commerzbank-Aktie gestimmt. Allerdings sollte das Abwärtsrisiko angesichts der Bewertung weit unter dem Eigenkapital nicht allzu groß sein, weshalb die Aktie derzeit gehalten werden kann (Stopp bei 1,20 Euro).

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