- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Franzosen würden aussteigen

Die schwachen Zahlen und der trübe Ausblick der Commerzbank haben die Analysten von Cheuvreux und Exane BNP Paribas nicht gerade beeindruckt. Im Gegenteil: Beide französischen Analysehäuser sind für die DAX-Titel weiterhin skeptisch gestimmt.

Tiefrote Zahlen und die Ankündigung hoher Restrukturierungskosten für 2013 waren nicht gerade das, was Analysten überzeugten kann Kein Wunder, dass das Gros der Analysten weiterhin skeptisch gestimmt bleibt für die Aktie der Commerzbank. So hat nun auch Guillaume Tiberghien seien Einstufung mit „Underperform" bestätigt, das Kursziel lautet nach wie vor 1,50 Euro. Die Experten der Credit-Agricole-Tochter Cheuvreux sind noch skeptischer.

Kursziel 1,30 Euro

So hat Cheuvreux-Analyst Cyril Meilland in seiner jüngsten Studie zur Commerzbank anlässlich einer drohenden Abstufung durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's seine Einschätzung mit "Underperform" bestätigt. Das Kursziel lautet nach wie vor lediglich 1,30 Euro. Nach dem hohen Verlust der Frankfurter Großbank im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres könnte sich die Kreditwürdigkeit des DAX-Konzerns innerhalb der nächsten drei Monaten verschlechtern.

Derzeit kein Kauf

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung zur Commerzbank-Aktie fest: Die charttechnischen Aussichten bleiben angesichts des Bruchs gleich mehrerer wichtiger Unterstützungen trüb. Für konservative Anleger bleibt die Aktie weiterhin ungeeignet. Bereits investierte Anleger belassen den Stopp bei 1,20 Euro.

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