Commerzbank
- Michael Schröder - Redakteur

Commerzbank: Franzosen haben wenig Appetit auf die Aktie, aber …

Zum Wochenschluss kann die Commerzbank-Aktie zwischenzeitlich wieder etwas an Boden gut. Nach dem Vorstand Blessing den Kurs zur Wochenmitte mit seinen Aussagen auf einer Investorenkonferenz noch unter Druck gebracht hat, sorgt heute eine zumindest nicht negative Analystenstudie für Impulse.

Martin Blessing, Chef der zweitgrößten deutschen Bank, hatte am Mittwoch in New York vor Investoren gesprochen (DER AKTIONÄR berichtete) und anscheinend mit seinen Äußerungen die Aktie weiter unter Druck gesetzt. Am Donnerstag zählte die Commerzbank in einem schwachen Gesamtmarkt zu den größten Verlierern.

Kursziel 8,20 Euro

Zum Wochenschluss kann die Aktie dagegen wieder ein wenig Boden gut machen. Unterstützung gibt es von Seiten der Analysten. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Commerzbank-Papiere mit "Neutral" und einem Kursziel von 8,20 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen - und sieht damit zumindest vom aktuellen Niveau aus ein wenig Kurspotenzial.

Vorbehalte vieler Investoren

Die Commerzbank gehöre zu den billigsten Branchenwerten in Europa, so Analyst Guillaume Tiberghien. Da die Bank nach der milliardenschweren Bezugsrechtsemission vorerst auch zufriedenstellend kapitalisiert sei, dürften die Vorbehalte vieler Investoren, denen zufolge das Institut wohl nicht anlagefähig ist, schwinden. Allerdings sollte der Appetit auf die Aktie angesichts der für 2016 erwarteten, risikobehafteten Anlagen von immer noch rund 91 Milliarden Euro auch nicht allzu groß sein.

Weiter abwarten

DER AKTIONÄR hält weiter an seinem Fazit fest und rät Anlegern, vorerst weiter an der Seitenlinie zu bleiben.

(Mit Material von dpa-AFX)


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