- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Es kann eigentlich nur besser werden

Hinter der Commerzbank liegt einmal mehr eine sehr ereignisreiche Woche. Nachdem der DAX-Konzern am Montag überraschend Eckdaten für das vierte Quartal vorgelegt hatte, gab es noch zahlreiche weitere Meldungen – dem Kurs hat davon kaum eine davon helfen können.

Die Handelswoche hätte kaum unerfreulicher beginnen können: Überraschend gab die Commerzbank ihre Eckdaten für das vierte Quartal bekannt. Der vor allem durch Sondereffekte bedingte Verlust von 720 Millionen Euro für die letzten drei Monate des Jahres 2012 war dabei fast noch das kleinere Übel. Denn die Aussichten für das erste Quartal sind mehr als trüb.

Chartbild eingetrübt

Nachdem Bloomberg News berichtete, dass die Commerzbank plant, Mitarbeitern eine Barabfindung zu zahlen, um so beim Abbau der 4.000 bis 6.000 Stellen voranzukommen. Am Donnerstag folgte dann zugleich die nächste schlechte Nachricht von keinem geringeren als der mächtigen Ratingagentur S&P. Indes hat sich in der vergangenen Handelswoche auch das Chartbild erheblich eingetrübt.

Trübe Aussichten

Die Wahrscheinlichkeit, dass es auch in der kommenden Wochen zu ähnlich vielen negativen Meldungen kommen wird. Dennoch bleibt die Commerzbank-Aktie angesichts der anhaltend tristen Perspektiven sowie der anhaltenden Ertragsschwäche für konservative Anleger weiterhin ungeeignet. Bereits investierte Anleger beachten den Stopp bei 1,20 Euro.

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