Commerzbank
- Maximilian Völkl

Commerzbank: Die Bären übernehmen das Ruder

Knapp zwei Wochen lang haben Bullen und Bären bei der Commerzbank um die 12,50-Euro-Marke gekämpft. Am Freitag folgte dann erstmals der deutliche Ausschlag in eine Richtung. Für die CoBa-Aktionäre war diese Nachricht allerdings alles andere als erfreulich. Die Bären haben den Kampf vorerst für sich entschieden.

Einen deutlichen Abschlag von über drei Prozent musste die Commerzbank am Freitag verkraften. Anstatt den Sprung über den Widerstand bei 12,50 Euro zu schaffen, notiert der DAX-Titel nur noch knapp oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 11,90 Euro. Sollte diese Marke nun auch noch fallen, droht sogar ein Test des Jahrestiefs bei 10,70 Euro.

Analysten uneinig

Nach wie vor polarisiert die Commerzbank-Aktie wie kaum ein zweiter deutscher Bluechip. Dies zeigt sich auch an der Uneinigkeit der Analysten. Zehn Experten raten zum Kauf der Aktie zum Kauf, gleichzeitig stehen allerdings auch zehn Verkaufsempfehlungen zu Buche. Hinzu kommen 18 Haltepositionen. Das durchschnittliche Kursziel von 12,87 Euro liegt nach den Verlusten vom Freitag rund sieben Prozent über dem aktuellen Niveau.

Schwaches Bild

Das Momentum ist der Commerzbank-Aktie nach den Verlusten am Freitag verloren gegangen. Die 12,50-Euro-Marke ist in weite Entfernung gerückt. Anleger, die die wochenlange Kursschwäche zum Einstieg genutzt hatten, beachten den Stoppkurs bei 11,70 Euro. Dieser könnte ernsthaft in Gefahr geraten, falls der Kurs unter den Unterstützungsbereich bei 11,90 Euro fällt. Ein Neueinstieg bietet sich derzeit nicht an. Erst bei einem Sprung über 12,50 Euro gibt es neue Fantasie.

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