Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank, Deutsche Bank, Unicredit: „Die Krise ist gelöst!“

Zeit zum Einsteig bei Bankaktien wie Commerzbank, Deutscher Bank oder Unicredit? Unicredit-Chefvolkswirt Erik Nielsen geht jedenfalls davon aus, dass die Schuldenkrise gelöst sei. Sollten Anleger bei Finanztiteln nun zugreifen?

Gute Nachrichten für Deutsche Bank, Commerzbank und Co: Die Schuldenkrise ist gelöst - zumindest nach Ansicht des Unicredit-Chefvolkswirts Erik Nielsen. Er erklärte: „Für das nächste Jahr oder die nächsten beiden Jahre ist die Krise gelöst worden." Das Thema Griechenland sei seiner Meinung nach „irrelevant", Portugal könnte zwar weitere Hilfspakete benötigen, einen Schuldenschnitt werde es aber nicht geben. Zudem rechnet Nielsen damit, dass das Wachstum in der Eurozone kommendes Jahr wieder besser ausfallen dürfte.

Bankaktien bleiben interessant

Ob die europäische Schuldenkrise auch tatsächlich innerhalb der kommenden Monate gelöst wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist aber, dass in den Kursen der Finanztitel ohnehin schon der Großteil der Risken in Beug auf Griechenland oder Portugal längst eingepreist sein sollte. Risikobereite Anleger können daher bei den Aktien von Commerzbank, Deutscher Bank und Unicredit weiterhin zugreifen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank: Viel zu teuer

Das Referendum in Italien am kommenden Sonntag sorgt an den Märkten für Nervosität. Nicht nur italienische Bankaktien wurden in den vergangen Tagen abverkauft. In Deutschland standen auch die Commerzbank und die Deutsche Bank auf der Abschussliste der Anleger. Egal wie die Abstimmung in Italien … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Licht und Schatten

Bereits im Oktober 2015 hatte die Deutsche Bank den Verkauf ihrer mexikanischen Töchter an die dortige Investa Bank bekannt gegeben. Diese braucht allerdings eine Kapitalerhöhung, um den Zukauf stemmen zu können. Laut Handelsblatt wird gegen die Bank jetzt ermittelt. Auch für die Deutsche Bank … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Ist Achleitner wirklich der Richtige?

Bei der Deutschen Bank dürfte einer zweiten Amtszeit von Paul Achleitner als Aufsichtsratschef nichts mehr im Wege stehen. Der oberste Konzernkontolleur tritt aber ein schweres Erbe an, das teilweise auch auf seine eigenen Fehler zurückzuführen sein dürfte. Während die Mehrheit der Großaktionäre … mehr