- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Damit rechnen die Experten

Die Commerzbank wird am Donnerstag ihre Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. DER AKTIONÄR wagt einen Ausblick und zeigt, was Analysten von Deutschlands Nummer 2 im Bankenmarkt erwarten.

Wenn am Donnerstag Commerzbank-Chef Martin Blessing vor die Presse tritt, erwarten die Marktteilnehmer nicht nur Details zur künftigen Strategie der Commerzbank (siehe unter: Commerzbank: Wird bald alles anders?), sondern natürlich auch positive Zahlen für das dritte Quartal. In der Vergangenheit war der Frankfurter Bankenriese oftmals daran gescheitert, seine Anteilseigner mit seinen Ergebnissen zu erfreuen. Angesichts der nun relativ niedrigen Erwartungen könnte es aber vielleicht dieses Mal gelingen.

Der Gewinn sinkt

Laut den Daten von Bloomberg rechnen Analysten im Durchschnitt mit einem Quartalsgewinn von 135 Millionen Euro beziehungsweise 0,02 Euro je Aktie. Im zweiten Quartal hatte der DAX-Konzern noch 334 Millionen Euro verdient. Im dritten Quartal 2011 hatte das Unternehmen noch einen Verlust von fast 700 Millionen Euro verbucht. Für das Gesamtjahr prognostizieren Analysten einen Nettogewinn von 645 Millionen Euro oder 0,13 Euro je Anteilschein, im kommenden Jahr soll der Überschuss auf 990 Millionen Euro beziehungsweise 0,17 Euro pro Aktie klettern.

Mutige greifen zu

Die mit einem KBV von gerade einmal 0,3 und einem 2013er-KGV von 9 nach wie vor sehr günstig bewertete Aktie, in die eigentlich nahezu alle negativen Meldungen bereits eingepreist sein sollten, bleibt für mutige Anleger weiterhin attraktiv. Zudem hat sich das Chartbild zuletzt aufgehellt. Engagement sollten aber weiterhin mit einem engen Stopp bei 1,35 Euro abgesichert werden.

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