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- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank, Bank of Ireland und Co haben immer noch Kapitalbedarf

Einer Studie des Schweizer Analysehauses ICV zufolge haben 25 europäischen Banken immer noch einen Kapitalbedarf von 776 Milliarden Euro. Zu den betroffenen Instituten gehören den Experten zufolge auch die Commerzbank, die Bank of Ireland oder die Unicredit.

Die Analysten vom Independent Credit View (ICV) haben für die internationalen Großbanken einen Stresstest durchgeführt, bei dem die Staatsanleihen einiger Länder mit einer höheren Risikogewichtung bewertet wurde. Ergebnis: Während die Kreditinstitute in Kanada und in den USA auch in diesem Szenario noch ausreichend kapitalisiert sind, würde es für mehrere europäische Finanzriesen eng werden. Insgesamt sehen die Experten für die 25 betroffenen Banken einen Kapitalbedarf von 776 Milliarden Euro.

Europäische Banken kommen nicht vom Fleck

Laut dem ICV haben sich die Institute des „alten Kontinents" m Vergleich zum Vorjahr kaum vom Fleck bewegt. Zu den Unternehmen, die besonders anfällig auf Stress am Markt reagieren dürften zählen die Commerzbank, die Bank of Ireland, die Erste Group, Credit Agricole sowie die italienischen Institute Unicredit und Intesa Sanpaolo.

Nichts für schwache Nerven

DER AKTIONÄR rät weiterhin klar von einem Einstieg bei der Commerzbank ab. Die Perspektiven für die Großbank mit einem Vorstand, der in den vergangenen Jahren einfach zu oft, die Investoren bitter enttäuscht hat, bleiben eher trüb. Die Bewertung ist zu hoch. Bei der Bank of Ireland sollten ausnahmslos mutige Anleger zugreifen (Stopp: 0,13 Euro), für konservative Anleger sind die Titel der irischen Großbank ungeeignet.

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