- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: Analysten senken den Daumen

Nach den schwachen Zahlen und dem enttäuschenden Ausblick mehren sich nun auch die negativen Analystenkommentare zur Commerzbank. Mittlerweile raten von 37 Analysten gerade einmal vier zum Kauf der DAX-Titel – 15 hingegen zum Verkauf.

Die Commerzbank-Aktie erhält nach dem enttäuschenden Ausblick weiteren Gegenwind von Seiten der Analysten. Auch gestern gab es wieder zwei neue - negative - Kommentare von Experten. So bestätigte Ingo Frommen von der Landesbank Baden-Württemberg zwar seine Einschätzung mit „Hold", das Kursziel wurde allerdings von 1,65 auf 1,45 Euro gesenkt. Deutlich skeptischer ist Ronny Rehn von Keefe, Bruyette & Woods. Seine Einstufung lautet „Underperform". Das Kursziel verringerte er von 1,20 auf nur noch 1,10 Euro. Von den 37 Analysten, die sich derzeit mit der Commerzbank befassen, raten gerade einmal vier noch zum Kauf der Anteile. Während 18 Experten die Aktie eher neutral einstufen beziehungsweise zum Halten raten, stufen 15 den DAX-Titel mit „Verkaufen" ein.

Nur für Mutige

Die Commerzbank ist trotz der relativ niedrigen Bewertung wegen der trüben Aussichten und der angeschlagenen Charttechnik derzeit lediglich eine Halteposition. Grundsätzlich sollten nach wie vor ausnahmslos mutige Anleger hier zugreifen, der Stopp sollte bei 1,10 Euro platziert werden. Konservative Anleger sollten von den DAX-Titeln weiterhin die Finger lassen.

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