Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: 6,60 Euro oder 20 Euro - wo steuert die Aktie hin?

Kaum eine Aktie polarisiert so wie die Commerzbank-Aktie. Die Kursziele der Experten gehen weit auseinander. Am Montag sieht es gut aus für den Titel - wegen neuer Übernahmespekulationen.

Nur sieben Analysten empfehlen die Commerzbank-Aktie derzeit zum Kauf. Für 15 Analysten ist der Titel eine Halte-Position. Zwölf Experten empfehlen, die Aktie zu verkaufen. Zu den Analysten, die besonders bearish sind für den DAX-Konzern, ist Nick Anderson von der Berenberg Bank. Er rät, die Aktie zu verkaufen und sieht das Kursziel bei 6,60 Euro. Das entspricht einem Rückschlagspotenzial von 31 Prozent.

"Aktie kann sich verdoppeln"

Ganz anderer Meinung ist Samir Boyardan. Der Chartexperte, der sich auf japanische Wolkencharts spezialisiert hat, sieht hohes Kurspotenzial für die Commerzbank-Aktie. Boyardan geht stark davon aus, dass, wenn die Marke um zehn Euro fällt, schnell Kurse bis zwölf, 13 Euro drin sind. Eine Verdoppelung auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten hält Boyardan für nicht ausgeschlossen. Das bedeutet ein Kursziel von 20 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Wachstum gegen den Trend

Deutschland ist overbanked: Die Kunden haben die Wahl zwischen mehr als 32.000 Filialen. Damit ist Deutschland Spitze in der Eurozone. Aufgrund sinkender Erträge und des hart umkämpften Marktes sinkt die Zahl der Niederlassungen jedoch seit Jahren, viele Finanzinstitute ziehen sich aus der Fläche … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Erfolgreich dank Big Data

Die Digitalisierung ist der wichtigste Eckpfeiler beim Konzernumbau der Commerzbank. Die jüngste Entwicklung zeigt, welche Fortschritte CEO Martin Zielke hier macht. Laut verschiedenen Medienberichten schafft die Bank jetzt einen eigenen Konzernbereich zu diesem Thema. mehr