- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank: „Kursverfall nicht angemessen“

Der jüngste Kursrutsch der Commerzbank-Aktie ist nach Ansicht des Kepler-Analysten Dirk Becker „nicht angemessen“. Auch der Verfall zu einem Pennystock wäre seiner Ansicht nach unangemessen – ist allerdings auch nicht auszuschließen.

Der starke Abverkauf der Commerzbank-Aktie ist nach Ansicht von Kepler-Analyst Dirk Becker „nicht angemessen". Auch einen Fall unter die Marke von 1,00 Euro hält er eigentlich nicht für gerechtfertigt. Sollte jedoch etwa die Griechenland-Rettung scheitern, könnte die Commerzbank-Aktie sogar doch noch zum Pennystock werden, da der DAX-Wert immer besonders stark auf makroökonomische Neuigkeiten reagiere - selbst wenn die direkten Folgen für den Konzern weniger stark wären. Wie er indes die Aussichten für die Deutsche Bank sieht, verrät Becker im Gespräch mit dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen. Das komplette Interview sehen Sie hier.

Aktuell kein Kauf

Die Commerzbank-Aktie ist trotz der relativ niedrigen Bewertung wegen der trüben Aussichten und der angeschlagenen Charttechnik derzeit lediglich eine Halteposition. Grundsätzlich sollten nach wie vor ausnahmslos mutige Anleger hier zugreifen, der Stopp sollte bei 1,10 Euro platziert werden. Konservative Anleger sollten von den DAX-Titeln weiterhin die Finger lassen.

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