Commerzbank
- Fabian Strebin - Redakteur

Commerzbank - Ende des Zertifikate-Geschäfts?

Anfang des Monats hatte Commerzbank-Chef Martin Zielke seine neue Strategie präsentiert. Die sieht unter anderem vor, dass das ETF- und Zertifikate-Geschäft in eine neue Tochter ausgegliedert werden soll. Von Rückzug oder gar Aufgabe, wie von mancher Stelle gemutmaßt, soll jedoch keine Rede sein. Ganz im Gegenteil.

Auf Anfrage des AKTIONÄR wird bei der Commerzbank verstärkt in diese Bereiche investieren. "Das bestehende marktführende Kerngeschäft soll fokussiert weiterentwickelt sowie Innovationen beschleunigt werden", heißt es von Seiten der Bank. Dadurch könnten in Zukunft komplett neuartige Finanzprodukte angeboten werden, die sich durch einen sehr hohen Digitalisierungsgrad auszeichnen und die passgenau auf die Bedürfnisse von Anlegern ausgerichtet sind.

Mögliches IPO

"Für Inhaber von Commerzbank-Zertifikaten ändert sich nichts. Gleiches gilt für ComStage ETFs, die ohnehin Sondervermögen sind und von der Commerzbank-Tochter Commerz Funds Solutions aufgelegt werden", sagte ein Sprecher der Commerzbank. "Mittelfristig soll die neue Tochtergesellschaft dann an den Markt gebracht werden." Dies könne ein Verkauf oder ein Börsengang sein.

Aktie für Mutige

Unabhängig davon, ob die Bereiche verkauft oder an die Börse gebracht werden, scheint die Strategie Zielkes sinnvoll zu sein. Mit einem KGV von 7 für 2017 ist die Aktie günstig bewertet. Mutige greifen zu.

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode

Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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John Maynard Keynes ist einer der einflussreichsten Volkswirte des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt ist hingegen, dass er auch einer der kompetentesten und innovativsten Investoren war.

John F. Wasik zeigt uns einen weitgehend unbekannten John Maynard Keynes. Wir erfahren, wie seine volkswirtschaftliche Ansichten sein Anlageverhalten beeinflusst haben und umgekehrt. So wandelte er sich vom Rohstoffspekulanten zum Value-Investor. Wasik arbeitet heraus: Keynes’ Einsichten zu Buy and Hold, Diversifikation oder den Vorzügen von Dividenden-Aktien sind zeitlos und sollten auch von Anlegern des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis genommen werden. Nicht umsonst hat er großen Einfluss auf Star-Investoren wie Warren Buffett und George Soros ausgeübt. Zeit für einen Blick auf den Investor Keynes.

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