Commerzbank
- Marion Schlegel - Redakteurin

Commerzbank – Aktien im Fokus: Dreifache Kaufchance

Die Experten der Commerzbank haben am Freitag die Aktien von Hornbach, KUKA, Adidas und Drillisch unter die Lupe genommen. Für drei Werte erteilten die Analysten eine Kaufempfehlung, eine Aktie fiel beim Check allerdings durch. Zu den Favoriten der Commerzbank zählt die Aktie von Hornbach. Nach Zahlen hat Analyst Jürgen Elfers das Unternehmen auf „Add“ mit einem Kursziel von 78,60 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebit) aus dem zweiten Geschäftsquartal sei etwas besser ausgefallen als erwartet, so Elfers.

KUKA und Adidas mit „Buy“-Rating
Eine Kaufempfehlung erhielten außerdem die Aktien von KUKA und Adidas. Nach dem Übernahmeangebot für Swisslog hat die Commerzbank ihre „Buy“-Einschätzung mit einem Kursziel von 43 Euro bekräftigt. Der Schweizer Automatisierungsspezialist passe strategisch gut zu dem Maschinen- und Roboterbauer, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Freitag. Mögliche Kursschwächen sollten Anleger zum Kauf der KUKA-Aktie nutzen.

Die Einstufung für Adidas hat die Commerzbank nach Zahlen von Nike ebenfalls auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Der US-Wettbewerber habe ein starkes Quartal hinter sich und gewinne offenbar Marktanteile, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Freitag. Adidas werde es daher vor allem in den USA schwerer haben. Weil Nike die Preise angehoben habe, sollte die Produktattraktivität im Vergleich mit Sportartikeln von Adidas fortan aber etwas nachlassen. Für Adidas geht es nun darum, die Trendwende zu schaffen, DER AKTIONÄR sieht dafür aber durchaus Potenzial. Wie Anleger mit einem Hebelzertifikat von einer Erholung der DAX-Aktie profitieren können, lesen Sie im neuen AKTIONÄR.

Verkaufskandidat
Schlecht ist hingegen die Aktie von Drillisch beim Check durch die Commerzbank weggekommen. Die Analysten haben das Unternehmen mit "Reduce" und einem Kursziel von 23 Euro wieder neu in die Bewertung aufgenommen. Die guten Perspektiven gerade mit Blick auf das Geschäftsmodell als MVNO (Mobile Virtual Network Operator) seien inzwischen hinlänglich eingepreist, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Der deutliche Bewertungsaufschlag im Vergleich zu den Titeln der Konkurrenz lasse sich angesichts der Risiken bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie kaum rechtfertigen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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