Co.don
- Marion Schlegel - Redakteurin

Co.don: Spezialist im Bereich Personalisierte Medizin – Aktie vor Aufholjagd?

Nach den zahlreichen starken News im vergangenen Jahr und einer Rallye bis in den Bereich von 13 Euro ist es in den vergangenen Monaten etwas ruhiger geworden um den Knorpel-Spezialisten Co.don. Der Aktienkurs hat sich im Bereich von acht Euro eingependelt. Doch im Hintergrund ist das Unternehmen keineswegs untätig. Auch 2018 gab es bereits einige gute News. So erhielt Co.don beispielsweise am 12. Januar vom britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE) den endgültigen Bewertungsbericht (Final Appraisal Determination, FAD) für Spherox. Darin empfahl das NICE die Anwendung der körpereigenen Knorpelzelltransplantation (Autologous Chondrocyte Implantation, ACI) mit dem von Co.don angebotenen Produkt bei erwachsenen Patienten, die an einem Knieknorpelschaden leiden, der größer als 2 cm² ist, und vorher nicht operativ behandelt wurde und sich in einem noch nicht weit fortgeschrittenen Stadium der Arthrose befindet. Co.Dons Spherox hat 2017 europaweit die Zulassung erhalten. Die Empfehlung desNational Institute for Health and Care Excellence war ein weiterer wichtiger Meilenstein.

Am heutigen Dienstag gab Co.don nun bekannt, in den Niederlanden eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Amsterdam eröffnet zu haben. Mit der CO.DON NL Group B.V. schafft das Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für den niederländischen Markteintritt. Gleichzeitig ist die in Amsterdam gelegene Niederlassung Ausgangspunkt für die künftige Bedienung des belgischen Marktes. Ralf Jakobs, Vorstand der Co.don AG: „Die mit der Gründung von Tochtergesellschaften geschaffene lokale Präsenz ist ein rechtlich notwendiger und strategisch sinnvoller Schritt auf dem Weg in die europäischen Kernmärkte, er kennzeichnet den Anfang unserer zielgerichteten europäischen Markteintrittsstrategie, jedoch nicht deren Abschluss. Hierzu bedarf es weiterer intensiver Arbeit, um den entsprechenden nationalen Anforderungen auf regulatorischer und gesetzlicher Ebene gerecht zu werden. Um all diese Voraussetzungen zeit- und strategiegerecht zu erfüllen, stehen wir mit den zuständigen Behörden und Ämtern u. a. in den Niederlanden in engem Austausch.“ Die Niederlande sind neben der Schweiz und Großbritannien der dritte europäische Standort von Co.don außerhalb Deutschlands, so das Unternehmen Die Einrichtung der neuen Tochtergesellschaft trägt der weiteren Umsetzung der Strategie des Unternehmens hinsichtlich der europäischen Markterschließung Rechnung.

Charttechnisch ist das Papier derzeit allerdings noch angeschlagen. Der Sprung über die 200-Tage-Linie wäre ein erstes wichtiges Signal. Anleger legen sich bei dem langfristig sehr aussichtsreichen Wert auf die Lauer. Mittelfristig dürften die letztjährigen Höchststände wieder ins Visier genommen werden können.

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