DAX
- Andreas Deutsch - Redakteur

Clinton vs. Trump - alles neu? War's das mit der Rallye?

Das Wahlkampf-Lager der unterlegenen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton unterstützt eine Neuauszählung der Stimmen in drei Bundesstaaten. Donald Trump ist nervös – sollten es die Anleger auch sein?

Knapp drei Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl ist eine neue Debatte über das Ergebnis entbrannt. Das Wahlkampf-Lager von Hillary Clinton unterstützt eine Neuauszählung der Stimmen in drei Bundesstaaten. Gestartet wurde die Debatte von der Grünen-Bewerberin Jill Stein. Sie will auch Neuauszählungen in den Staaten Pennsylvania und Michigan mit ebenfalls knappen Ergebnissen zugunsten von Trump.

Im Einzelnen geht es um Wisconsin, Pennsylvania und Michigan, wo das Resultat jeweils sehr knapp ausgefallen ist. Hätte Clinton am 8. November in diesen drei Staaten gewonnen, wäre sie und nicht ihr republikanischer Gegner Donald Trump der Gesamtsieger geworden.

Doch Clinton braucht immerhin über 100.000 Stimmen, um Trump zu enttrohnen. Dass Clinton diese Stimmen holt, halten Experten für extrem unwahrscheinlich. Trotzdem will Clinton offensichtlich nach dem letzten Strohhalm greifen, um doch noch ins Weiße Haus einzuziehen.

Donald Trump reagiert nervös. „Das Volk hat gesprochen und die Wahl ist vorbei“, so Trump via Twitter. Bei der Wahl hätten sich seiner Meinung nach „Millionen Menschen“ illegal an der Wahl beteiligt. Wäre das nicht geschehen, wäre sein Sieg noch deutlicher ausgefallen.

Cool bleiben!

Dass Clinton am Ende doch noch triumphiert, ist Stand jetzt unwahrscheinlicher als Trumps Sieg und Brexit zusammen. Deswegen dürften die Anleger ruhig bleiben. Nach den Rekordhochs beim Dow Jones und S&P 500 stehen die Zeichen klar auf weitere Kursgewinne. Hingegen dürfte der DAX erst dann Gas geben, wenn das Referendum in Italien zugunsten der pro-europäischen Regierung ausfällt. Das Referendum findet am kommenden Sonntag statt.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

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