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- Markus Bußler - Redakteur

China: Nicht so schlimm wie erwartet?

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder schlechte Nachrichten aus China. Das Tempo des Wirtschaftswachstums hat deutlich abgenommen. Und das hat sich auch auf die Weltwirtschaft niedergeschlagen. Jetzt gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer, dass sich die Wirtschaft in China allmählich stabilisiert. Der HSBC-Frühindikator signalisiert wieder Wachstum – wenn auch nur ein leichtes.


Die Stimmung in den Chefetagen chinesischer Unternehmen hat sich überraschend leicht verbessert. Mit dem Einkaufsmanagerindex für die verarbeitende Industrie deutet ein wichtiger Frühindikator im Februar auf eine Stabilisierung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin. Wie die britische Großbank HSBC am Mittwoch berichtete, stieg der Index auf 50,1 Punkte. Im Vormonat lag der Wert noch bei 49,7 Punkten. Experten hatten einen leichten Rückgang erwartet. Ein Wert unter der kritischen Grenze von 50 bedeutet ein Schrumpfen - darüber expandiert die Industrie. Chinas Wirtschaft war im vergangenen Jahr mit 7,4 Prozent so langsam wie seit 24 Jahren nicht mehr gewachsen.

China war über Jahre hinweg die treibende Kraft der Weltkonjunktur. Der Aufschwung der chinesischen Volkswirtschaft hat auch die Exporte der westlichen Industrienationen beflügelt. Zuletzt kamen immer mehr Bedenken auf, dass die chinesische Wirtschaft zu einer harten Landung ansetzt und sich die Wachstumsraten deutlicher verringern als angenommen. Der positive Frühindikator könnte jetzt für ein wenig Entspannung sorgen.

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