RWE
- Stefan Limmer - Redakteur

Chart-Check E.on und RWE: Versorgeraktien unter Druck – wohin geht die Reise?

Die beiden Versorgeraktien E.on und RWE können sich am Dienstag nicht dem schwachen Gesamtmarkt entziehen und zählen zu den größten Verlierern im DAX. Durch das Kursminus sind beide Werte unter wichtige Chartmarken gerutscht.

Bei E.on wurde mit dem Rutsch unter die 14-Euro-Marke ein neues Verkaufssignal ausgelöst. Aus charttechnischer Sicht sind nun Kurse im Bereich von 13,50 Euro möglich. Dabei waren die Experten zuletzt immer noch optimistisch für die Aktie. So bestätigte das US-Analysehaus Bernstein Research das "Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 17 Euro.

Auch bei RWE sieht die Situation nicht besser aus. Seit dem Bruch der horizontalen Unterstützung bei 30 Euro haben die Bären eindeutig die Oberhand gewonnen. Das nächste Ziel bei RWE lautet 28 Euro. Für zusätzliche Verunsicherung sorgen bei dem Versorger schlechte Nachrichten. Der geplante milliardenschwere Verkauf der RWE-Tochter Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman könnte an einem britischen Einspruch scheitern.

Favorit E.on

E.on ist besser für die Energiewende aufgestellt und punktet mit einer attraktiven Dividendenrendite von fast vier Prozent. Vor diesem Hintergrund bleibt E.on der Favorit des AKTIONÄR. Das langfristige Kursziel liegt bei 18 Euro. Investierte Anleger sichern die Aktie mit einem Stopp bei 11,50 Euro ab.

 

(Mit Material von dpa-AFX)

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