Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Chart-Check Deutsche Bank: Absturz oder Ausbruch?

Nach seinem starken Vortag holen die Anleger am Freitag erst mal Luft. Die Aktie der Deutschen Bank steht wieder etwas unter Druck. Auch wenn sich die charttechnische Situation entspannt hat: Es gibt keinen Grund zur Entwarnung.

Am Freitagmorgen verliert die Aktie der Deutschen Bank 0,4 Prozent auf 26,50 Euro. Genau hier verläuft eine Unterstützung, die immer bedeutender wird. Sollte sie nachhaltig gebrochen werden, droht ein schneller Abverkauf bis auf 24 Euro. Stabilisiert sich indes die Lage weiter, könnte bald der Abwärtstrend in Angriff genommen werden. Dieser verläuft aktuell bei 27,50 Euro.

Cryan stellt die Bank neu auf

Sobald wieder halbwegs Normalität an der Börse herrscht, werden sich die Anleger den neuen Kurs von John Cryan ganz genau ansehen. Erste Details wird es am 10. bis 12. September – zumindest bekommt sie der Aufsichtsrat zu hören. Cryans Ziel ist es, im Kern an der Anshu Jain und Jürgen Fitschen initiierten „Strategie 2020“ festzuhalten. Der Brite wird wahrscheinlich Stellen abbauen, Filialen schließen und sich aus für den Konzern unbedeutenden Ländern – wie zum Beispiel Peru – zurückziehen.

Abwarten

Auch wenn sich die charttechnische Lage entspannt hat: Der Markt ist immer noch sehr nervös, es kann jederzeit wieder zu Einschlägen kommen. Für eine nachhaltige Beruhigung könnte zum Beispiel die Fed sorgen, wenn sie klarmacht, dass es vorerst keine Zinserhöhung geben wird. Die Aktie der Deutschen Bank fiel im Flash-Crash unter den Stopp des AKTIONÄR, ein Neueinstieg ist derzeit kein Thema.

(Mit Material von dpa-AFX)


Wird Europa wieder brennen?

Flashpoints - Pulverfass Europa

Autor: Friedman, George
ISBN: 9783864703126
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 27.08.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Wird Europa wieder brennen? Politologe und Bestsellerautor George Friedman (»Die nächsten 100 Jahre«) mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas. George Friedman stellt drei Fragen. 1.: »Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?« 2.: »Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?« 3.: »Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?« Friedman gibt kluge Antworten auf alle drei Fragen – und liefert spannende Denkanstöße zur Sicherung der Zukunft unseres Kontinents.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Stunde der Wahrheit

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wohl die größten Rechtsrisiken beseitigt, die auf dem Kurs gelastet haben. Seit der jüngsten Kapitalerhöhung sind zudem die Diskussionen um die Eigenkapitalbasis beendet. Bei Vorlage der Quartalszahlen am kommenden Donnerstag, 27. April, geht es deshalb … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt zählt es

Die Deutsche Bank veröffentlicht am kommenden Donnerstag, 28. April, die Zahlen zum ersten Quartal. Nach Aussage von CEO John Cryan liefen die Geschäfte für den Konzern zu Jahresbeginn wieder besser, nachdem Rechtsstreitigkeiten in den USA im vierten Quartal 2016 die Bilanz noch verhagelt hatten. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Insider kaufen

Mehrere Vorstände der Deutschen Bank haben bei der jüngsten Kapitalerhöhung kräftig zugegriffen. Vorstandsvorsitzender John Cryan übte seine Bezugsrechte vollständig aus und erwarb junge Aktien für 53.357 Euro. Die als Kronprinzen gehandelten Stellvertreter Christian Sewing und Marcus Schenk … mehr