Cancom
- Stefan Limmer - Redakteur

Chart-Check Cancom: Droht ein massives Verkaufssignal?

Die Cancom-Aktie scheiterte zuletzt an einem horizontalen Widerstand. Trotz eines stabilen Marktumfeldes zeigte sich der TecDAX-Titel daraufhin von seiner schwachen Seite. Aktuell notiert der Wert an einer wichtigen horizontalen Unterstützung. Wie sollten sich Anleger nun verhalten?

Nachdem die Cancom-Aktie Anfang August unter Druck geriet, verlor der Titel vom Allzeithoch bei 15,39 Euro über 20 Prozent an Wert. Erst im Bereich der 12-Euro-Marke stabilisierte sich der TecDAX-Wert und die Volatilität nahm spürbar ab. Das Papier arbeitete daraufhin mehrere Wochen an einer Bodenbildung und kletterte bis an den horizontalen Widerstand bei 13,00 Euro.

Fehlausbruch

Cancom stieg zwar kurzzeitig über diese wichtige Marke, der Ausbruch erwies sich jedoch als Fehlsignal. Daraufhin nahmen die Bären wieder das Steuer in die Hand. Trotz eines stabilen Gesamtmarktes geriet das Papier des IT-Dienstleisters in den letzten Handelstagen unter Druck. Die mühsamen Kursgewinne der letzten Wochen wurden innerhalb kurzer Zeit wieder zunichte gemacht und Cancom notiert aktuell erneut im Bereich der 12-Euro-Marke.

Vorsicht geboten

Aufgrund des Abverkaufs hat sich die charttechnische Situation eingetrübt. Rutscht der Kurs nun nachhaltig unter die horizontale Unterstützung bei 12,00 Euro, wird ein massives Verkaufssignal ausgelöst und es droht ein weiterer Abverkauf. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, sollten unbedingt an den Stoppkurs bei 11,00 Euro auf Schlusskursbasis beachten. 

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