Centrosolar Group
- Alfred Maydorn - Redakteur

Centrosolar: Die Spannung steigt

Wie weit sind die Gespräche mit dem asiatischen Investor fortgeschritten? Um wen könnte es sich handeln? Gibt es noch eine offizielle Mitteilung im September? Und wie wird die Aktie reagieren? Bei Centrosolar steigt derzeit nicht nur die Spannung, eine Entscheidung könnte kurz bevorstehen.

Vor zwei Wochen hat sich der Centrosolar-Aufsichtsratchef von seinem Aktienpaket getrennt. Was zunächst als Vertrauensverlust interpretiert hätte werden können, stellte sich nach Informationen des AKTIONÄRs als Vorbereitung eines bevorstehenden Einstiegs eines asiatischen Investors heraus.

Aus gut informierten Kreisen hat DER AKTIONÄR erfahren, dass es Gespräche mit Interessenten aus Asien gebe, die eine Beteiligung an Centrosolar anstreben. Zur Diskussion steht der Verkauf eines Anteils von 26,1 Prozent am Solarunternehmen, den zurzeit noch die Centrotec Sustainable AG hält.

Fokus Heiztechnik

Centrotec will sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, allen voran auf die Firmentochter Wolf Heiztechnik. Während der Solarkrise war das Unternehmen aufgrund der Solarbeteiligung und wegen des ähnlichen Namens von vielen Investoren falsch wahrgenommen worden.

Für einen Investor ist vor allem das weit ausgebaute europäische Vertriebsnetz von Centrosolar interessant, aber auch der gute Markenname sowie die große Innovationskraft. Es soll sich um ein asiatisches Unternehmen handeln, aber wohl nicht um eines aus China.

Attraktive Bewertung

Angepeilt wird eine Einigung noch vor Ende September. Je nachdem, welches Unternehmen das 26-Prozent-Paket von Centrosolar übernimmt, könnte ein solcher Schritt den Aktienkurs kräftig beflügeln. Zu welchem Preis die Aktien gekauft werden, ist indes für Centrosolar von geringer Bedeutung, sondern natürlich eher für den Verkäufer Centrotec. Für den Käufer ist in Anbetracht der weiterhin extrem geringen Bewertung von Centrosolar auch ein Kaufpreis deutlich über dem aktuellen Niveau noch immer attraktiv.


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